10 Goldene Regeln

10 Goldene Regeln für die kindgerechte Nutzung sozialer Netzwerke

Viele Kinder sind fasziniert von den Möglichkeiten, die ihnen sozialen Netzwerke bieten. Die Anmeldung ist schnell gemacht. Doch den richtigen Umgang mit sozialen Netzwerken müssen Kinder erst erlernen. Dabei sind sie auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. SCHAU HIN! hat 10 Goldene Regeln zusammengestellt, mit denen Eltern ihre Kinder „fit“ für den Umgang mit sozialen Netzwerken machen können.

1. Bei den ersten Schritten helfen

Begleiten Sie Ihr Kind bei der Anmeldung in einem sozialen Netzwerk. Denken Sie sich z.B. gemeinsam einen Benutzernamen aus, der nicht der echte Name sein sollte. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nur die nötigsten Daten angibt und eine spezielle E-Mail-Adresse benutzt, die nicht auf den richtigen Namen schließen lässt.

2. Kindgerechte soziale Netzwerke aussuchen

Möchte sich Ihr Kind in einem sozialen Netzwerk anmelden, dann suchen Sie gemeinsam ein soziales Netzwerk aus, das dem Alter und den Interessen Ihres Kindes entspricht. Achten Sie darauf, dass für die Anmeldung Ihres Kindes nach Ihrer Erlaubnis gefragt wird. Netzwerke wie Facebook, Jappy oder Wer-kennt-wen sind für Kinder nicht geeignet!

3. Sicherheitsregeln vermitteln

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Bedeutung von persönlichen Daten und dass diese nicht im Internet veröffentlicht oder an Fremde weitergegeben werden dürfen. Erklären Sie Ihrem Kind, warum das so wichtig ist.

4. Sicherheitseinstellungen überprüfen

Die voreingestellten Sicherheitseinstellungen von sozialen Netzwerken schützen meist nicht ausreichend vor Datenmissbrauch. Überprüfen Sie diese daher gemeinsam mit ihren Kindern. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.schau-hin.info in der Rubrik Medienerziehung/„Soziale Netzwerke“.

5. Wählerisch in der Wahl der Kontakte sein

Raten Sie Ihrem Kind, niemals Fremde in die Freundesliste aufzunehmen und sich mit niemandem zu verabreden, den es nur online kennt.

6. Interesse zeigen

Haben Sie ein offenes Ohr und interessieren Sie sich für das, was Ihr Kind in einem sozialen Netzwerk erlebt. Besprechen Sie auch die Schwierigkeiten. Merkt Ihr Kind, dass Ihr Interesse echt ist, dann wird es in Zukunft auch mit unangenehmen Erlebnissen zu Ihnen kommen.

7. Online Kommunikation beschränken und Alternativen schaffen

Wie bei allen Medien, sollte auch die Zeit in sozialen Netzwerken nicht unbegrenzt sein. Treffen Sie daher Vereinbarungen mit Ihrem Kind, wie lange und in welchen sozialen Netzwerken es kommunizieren darf. Bieten Sie Ihrem Kind auch Alternativen. Spielen Sie beispielsweise mit ihm draußen Fußball, lesen Sie ihm etwas vor oder spielen Sie gemeinsam Gesellschaftsspiele.

8. Vorbild sein

Haben Sie selbst ein Profil in einem sozialen Netzwerk? Dann seien Sie selbst sparsam mit persönlichen Informationen auf Ihrem Profil und schützen Sie es so gut wie möglich. So zeigen Sie Ihrem Kind, wie es richtig geht.

9. Auffälligkeiten und Verstöße melden

Sollte Ihr Kind mit problematischen Inhalten konfrontiert werden oder von Fremden belästigt werden, dann sichern Sie Beweise und wenden Sie sich damit an Betreiber, Polizei oder eine Meldestelle, wie z.B. hotline@jugendschutz.net

10. Sich Informieren

Soziale Netzwerke ändern sich schnell, ständig gibt es neue Versionen und Funktionen. Haben Sie Interesse und informieren Sie sich über die neusten Entwicklungen, z.B. unter www.schau-hin.info. So können Sie Ihre Kinder sicher begleiten.


SCHAU HIN! App downloaden
30-Tage-Programm