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FAQs der SCHAU HIN! - Initiative
SCHAU HIN! - Initiative
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Was ist SCHAU HIN! ?
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- SCHAU HIN! ist eine Initiative zur Förderung der Medienkompetenz von Eltern. Die Initiative hilft Eltern mit zahlreichen alltagstauglichen Tipps und Empfehlungen, ihren Kindern einen kompetenten und selbstbewussten Umgang mit Medien zu vermitteln.
- Die Initiative stellt Instrumente und Medien bereit, die Eltern Tipps und Hilfestellungen geben, wie sie die Mediennutzung ihrer Kinder begleiten können.
Kategorie: SCHAU HIN! - Initiative -
Wer steht hinter SCHAU HIN! ?
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- „SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF, dem Telekommunikations-Unternehmen Vodafone sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM.
- SCHAU HIN! wurde 2003 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen.
- SCHAU HIN! wird auch von vielen Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Prominenten, Verbänden und Institutionen unterstützt, die sich, auch auf lokaler Ebene, für die Ziele von SCHAU HIN! einsetzen und konkrete Unterstützung leisten.
Kategorie: SCHAU HIN! - Initiative -
Wie gibt SCHAU HIN! konkret Tipps und Hilfestellungen?
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- Auf der SCHAU HIN! Webseite www.schau-hin.info erhalten Eltern aktuelle Informationen zum Thema „Kinder und Medien“, konkrete Tipps und Hilfestellungen sowie kostenlose Publikationen. SCHAU HIN! arbeitet mit qualifizierten Medienpädagogen zusammen, die alle Tipps und Empfehlungen überprüfen. Darüber hinaus hat die Initiative einen Experten-Beirat eingerichtet, der SCHAU HIN! berät. Dem Beirat gehören vor allem Experten aus Forschung und Wissenschaft an.
- Darüber hinaus finden Eltern auf der Website Beratungsstellen und Jugendschutzbeauftragte in ihrer Nähe.
- SCHAU HIN! veröffentlicht regelmäßig Flyer für Eltern. Diese können als Printausgabe über das SCHAU HIN! Servicebüro bezogen oder als pdf-Dokument im Internet heruntergeladen werden. Gegen eine geringe Kostenbeteiligung verschickt SCHAU HIN! für Veranstaltungen auch größere Mengen der Printausgabe.
- Ein monatlicher E-Mail-Newsletter informiert über Aktivitäten von SCHAU HIN!, aktuelle Entwicklungen und Studien zum Thema Medien und Kinder.
- SCHAU HIN! plant die Veröffentlichung weiterer Publikationen über die auf der Website, im Newsletter und in den Medien informiert wird.
- Auf der SCHAU HIN! Website stehen zu den Themen Fernsehen, PC-Spiele, Internet und Handy jeweils 10 goldene Regeln zur Verfügung.
Kategorie: SCHAU HIN! - Initiative
Medium Fernsehen
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Wie lange dürfen Kinder in welchem Alter fernsehen?
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Es gibt keine Faustregeln, aber pädagogische Empfehlungen:
- Kinder unter drei Jahren brauchen kein Fernsehen. Es fördert ihre Entwicklung nicht, im Gegenteil: Es schadet ihnen nur. Auch Fernsehen als dauerhafte Hintergrundkulisse kann der kindlichen Entwicklung schaden.
- Für 4- bis 5-Jährige sind maximal 30 Minuten Fernsehen am Tag genug. Suchen Sie nur Sendungen aus, die gezielt für diese Altersgruppe entwickelt wurden. Fernsehen sollte nur in Gegenwart von Erwachsenen stattfinden. Das gibt dem Kind Sicherheit und hilft den Fernseher wieder auszuschalten.
- Im Alter von 6 bis 9 Jahren reichen fünf Stunden pro Woche völlig aus. Und zwar am besten Kinderprogramm. Planen Sie mit ihren Kindern gemeinsam ein ausgeglichenes Fernsehmenü aus Unterhaltung und Bildung, und erstellen Sie zum Beispiel einen TV-Stundenplan. Neben der Fernsehzeit sollten Kinder nicht noch zusätzlich Zeit mit Computerspielen oder Surfen im Internet verbringen. Entweder das eine oder das andere!
- Im Alter von 10 bis 13 Jahren übernehmen Kinder immer mehr Verantwortung. Sie werden auch TV-Formate gut finden, die Ihnen gar nicht gefallen. Das ist auch in Ordnung. Suchen Sie dennoch immer wieder Sendungen aus, die Ihnen und Ihren Kindern gefallen, und behalten Sie als Eltern den Überblick darüber, was und wie lange Ihre Kinder fernsehen.
(Quelle: Medienratgeber S.9)
Kategorie: Medium Fernsehen -
Woran erkenne ich, dass mein Kind zu viel fernsieht?
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Das richtige Maß wie viel ein Kind fernsehen sollte, ist von Kind zu Kind verschieden.
- Wirkt Ihr Kind nach dem Fernsehen apathisch, gelangweilt und aggressiv, kann es sich nicht konzentrieren oder ist überdreht, kann es sein, dass dies auf die Fernsehdauer zurückzuführen ist.
- Die Länge war in Ordnung, wenn Ihr Kind nach dem Fernsehen aktiv ist und sich mit Ihnen angeregt unterhält. Aber selbst das beste Kinderprogramm sollte zeitlich nicht unbegrenzt laufen.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 1)
Kategorie: Medium Fernsehen -
Was kann ich tun wenn mein Kind zu viel fernsieht?
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- Fernsehen wirkt auf Kinder faszinierend, weil es unterhält, Langeweile vertreibt und gemeinsame Familienereignisse schafft. Deshalb bieten Sie Kindern Alternativen zum Fernsehkonsum, die die Langeweile vertreiben und diese gemeinsamen Familienereignisse schaffen. Vor allem Vorschul- und Grundschulkinder benötigen Ihre Aufmerksamkeit und Begleitung. Spielen Sie beispielsweise mit Ihren Kindern draußen Fußball, lesen Sie ihnen etwas vor oder spielen Sie gemeinsam Gesellschaftsspiele.
(Quelle: SCHAU HIN! Webseite)
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Was dürfen Kinder sehen?
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- Nicht alles was Kinder sehen, muss den Eltern gefallen, aber es sollte immer kindgerecht sein.
- Ein klares „Nein“ ist wichtig, wenn bestimmte Fernsehbeiträge für Kinder ungeeignet sind. Erklären Sie Ihrem Kind, warum Sie die Sendung verbieten.
- Kinder sollten lernen, was ihnen gut tut. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, das Fernsehprogramm gezielt auszuwählen und zu planen.
(Quelle: Medienratgeber S.10)
Kategorie: Medium Fernsehen -
Welche Fernsehsendungen und Filme sind kindgerecht?
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- Kindgerecht sind Film- und Fernsehgeschichten, die „kindlichekindlichen Bedürfnisse“ nach Spaß, Humor und Kreativität aufgreifen und befriedigen, damit sich die Kinder auch angesprochen fühlen.
- Dazu gehören Geschichten, die aus der Sicht von Kindern erzählt werden, die die Sorgen und Nöte von Kindern thematisieren und Lösungen anbieten.
- Kindgerechte Sendungen sind Formate in denen die Kinder etwas über sich und andere lernen, entweder in realen oder fantastischen Welten,
Formate, die Konflikte ansprechen und zugleich Lösungen aufzeigen. - Kindgerechte Formate sollten logisch aufgebaute Inhalte haben und für Kinder nachvollziehbar sein.
- Wichtig sind auch ausgewogene Handlungsabläufe, d.h. spannende Szenen sollten sich mit entspannten Momenten abwechseln.
(Quelle: SCHAU HIN! Website)
Kategorie: Medium Fernsehen -
Wo kann ich kindgerechte Sendungen finden?
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- Die öffentlich-rechtlichen Programme wie ARD und ZDF und der Kinderkanal KI.KA bieten ein umfangreiches Kinderprogramm an.
- Die Programmzeitschrift TV SPIELFILM weist im Rahmen der Kampagne SCHAU HIN! auf kindgerechte Sendungen hin.
- Auf der Internetseite www.flimmo.de wird das Fernsehprogramm aller Sender laufend von Pädagogen auf ihre Eignung für Kinder geprüft.
- TV-Tipps erhalten Eltern auch auf der SCHAU HIN! Website unter der Rubrik Medienarten: TV & Kino
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 2)
Kategorie: Medium Fernsehen -
Welche Film- und Fernsehinhalte können Ängste bei Kindern auslösen?
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Das ist von Kind zu Kind verschieden. Jedes Kind reagiert individuell auf das, was es sieht. Folgende Aspekte werden von Experten als kritisch und Angst auslösend eingeschätzt.
- Kinder ängstigt besonders sehr realistisch dargestellte Gewalt.
- Bestimmte Formate wie Nachrichten und Filme werden in ihrer Wirkung auf Kinder oft unterschätzt. Unterschätzen Sie nicht die Wirkung aus Kriegs- und Katastrophengebieten. Auch sie können Ängste bei Kindern hervorrufen. Kindernachrichten wie logo! im ZDF und KI.KA oder neuneinhalb in der ARD bereiten die Inhalte kindgerecht auf und verzichten auf schockierende Bilder, die Kinder ängstigen.
- Die größten Angstmacher finden sich im Erwachsenen-Programm. Achten Sie deshalb auf altersgerechte Sendungen und Sendezeiten.
- Auch Filme Werbung reizt Kinder vor allem durch die bunten Bilder.
- Im Privatfernsehen gibt es Reality- und Castingsshows, in denen Menschen häufig vorgeführt, abgewertet und bloßgestellt werden.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 2; Medienratgeber S.6)
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Woran erkenne ich, dass sich mein Kind fürchtet?
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- Wenn Sie merken, dass sich Ihr Kind fürchtet, schalten Sie den Fernseher aus und besprechen mit Ihrem Kind das Gesehene.
(Quelle: Medienratgeber S. 6)
Kategorie: Medium Fernsehen -
Was kann die Darstellung von Gewalt bei Kindern bewirken?
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- Kinder werden häufig mit Darstellungen konfrontiert, die sie nicht verarbeiten können.
- Wenn Kinder plötzlich verschlossen, verängstigt sind, gar Probleme haben zu Essen, kann das auf einen übermäßigen Konsum von brutalen Bildern zurückzuführen sein.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S.2)
Kategorie: Medium Fernsehen -
Wie kann ich meinem Kind helfen, Gewaltdarstellungen richtig zu verarbeiten?
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- Achten Sie auf die Signale Ihrer Kinder und gehen Sie darauf ein.
- Reagieren Sie auf Ängste und geben Sie ein Gefühl der Geborgenheit.
- Durchleben Sie gemeinsam spannende Situationen, am besten durch Körperkontakt und erklären Sie die brenzligen Szenen.
- Ist Ihr Kind beispielsweise durch einen Film ohne Happy Ende verunsichert, spinnen Sie die Geschichte weiter und führen Sie sie zu einem glücklichen Ende.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 2)
Kategorie: Medium Fernsehen -
Ist ein TV-Verbot sinnvoll?
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- Generelle Fernsehverbote helfen wenig, Kinder müssen den richtigen Umgang mit Medien lernen. Sie können Ihr Kind nicht dauerhaft vom Fernsehen abhalten.
- Fernsehverbote eignen sich nicht als Druckmittel oder zum Einsatz von Bestrafung für andere Dinge (Zimmer nicht aufgeräumt). Dies kann zur Folge haben, dass dem Fernsehen eine zu große Bedeutung beigemessen wird.
- Anstatt Fernsehen zu verbieten, eignen sich eher klare Regeln und Abmachungen. Darüber hinaus können Sie Ihrem Kind helfen die Medienangebote kritisch zu beobachten und zu lernen, selbstständig einzuschätzen, was kindgerecht ist und was nicht.
- Ein klares „Nein“ ist wichtig, wenn bestimmte Fernsehbeiträge für Kinder ungeeignet sind. Unterschätzen Sie nicht Ihre Kompetenzen: Was Ihre Kinder verarbeiten können, können vor allem Sie als Eltern beurteilen.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 1)
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Darf mein Kind einen Fernseher im Zimmer haben?
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- Besser nicht, weil Eltern dann keine Kontrolle über die Dauer des Fernsehkonsums ihrer Kinder haben und Ihnen so nicht den verantwortungsvollen Umgang mit dem Fernsehen beibringen können.
- Darüber hinaus birgt ein Fernseher im Kinderzimmer die Gefahr, dass sich Kinder aus dem Familienkreis in ihre eigenen vier Wände zurückziehen.
(Quelle: Medienratgeber S. 8)
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Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit dem Fernsehen umzugehen?
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Mit folgenden einfachen Regeln helfen Sie Ihrem Kind, den Umgang mit dem Fernsehen zu lernen:
- Ihr Kind sollte lernen, dass das Fernsehen nicht den Tagesablauf bestimmen soll. Achten Sie darauf, dass Fernsehen nicht die einzige gemeinsame Freizeitbeschäftigung ist.
- Sehen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind fern. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Gesehene.
- Begleiten Sie Ihr Kind beim Fernsehen und erklären Sie ihm, warum Fernsehsendungen kindgerecht sind oder nicht.
- Klären Sie Ihr Kind über den Unterschied zwischen Werbung und Realität auf.
- Sie sind das Vorbild Ihrer Kinder. Achten Sie darauf, welches Fernsehverhalten Sie Ihren Kindern vorleben!
- Mit zunehmendem Alter orientieren sich Kinder verstärkt an Freunden. Hören Sie auf Ihre eigene Stimme und orientieren Sie sich nicht daran, was andere Kinder zu Hause dürfen. Finden Sie das richtige Maß zwischen Fernsehen und anderen Freizeitbeschäftigungen.
(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 4-10)
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Wie schaffe ich für mein Kind Verlässlichkeit beim Umgang mit dem Fernsehen?
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- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind klare Regeln, wann, wie lange und welche Sendungen es sich ansehen kann. Achten Sie darauf, dass die Regeln eingehalten werden!
(Quelle: Medienratgeber S.8/9)
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Daten und Fakten
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Laut der KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest
- sitzen 6 -13-jährige Kinder täglich 91 Minuten vor dem Fernseher.
- 72 % der 6- bis 13-Jährigen geben an, dass es zu Hause Absprachen darüber gibt, wie lange sie fernsehen dürfen; 66 % halten mit Ihren Eltern Absprache über die Inhalte des Fernsehens.
- Ein Fünftel der Befragten Kinder zwischen 6 und 13 Jahren nahmen bereits Kontakt mit einem Fernsehsender bzw. einer Sendung aufgenommen. Als Gründe für die Kontaktaufnahme wurden z. B. Gewinnspiele, Abstimmungen bzw. Votings, Fragen an den Sender oder um Grüße zu vermitteln, genannt.
(Quelle: KIM-Studie 2008)
Kategorie: Medium Fernsehen -
Wo finde ich weitere Informationen zum Umgang mit dem Fernsehen?
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Weitere Informationen finden Sie hier,
- auf der Internetseite www.schau-hin.info
- in den SCHAU HIN! Medienratgebern
- in den 10 goldenen Regeln zum Fernsehen auf der SCHAU HIN! Website
- auf der SCHAU HIN! Website, in der Rubrik „Service“, dort finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe
- in der Broschüre „Geflimmer im Zimmer“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Kategorie: Medium Fernsehen
Medium Internet
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Ab welchem Alter ist das Internet geeignet?
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- Kinder lernen schnell mit einem Computer und dem Internet umzugehen. Aber beginnen Sie mit den Internetaktivitäten langsam und nicht zu früh. Vereinbaren Sie Regeln, wie lange Ihr Kind im Netz surfen darf.
- Ausflüge ins Internet, sind für Kinder unter 7 Jahren generell nicht empfehlenswert.
(Quelle: Broschüre „Ein Netz für Kinder“)
Kategorie: Medium Internet -
Wie lange sollten Kinder im Internet surfen?
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Das ist von Kind zu Kind verschieden. Berücksichtigen Sie bei der Festlegung der Zeiten auch die Nutzung von anderen Medien wie Fernsehen oder Computerspiele. Insgesamt sollte sich die gesamte Mediennutzung am Tag an diesen Richtwerten orientieren: > Bis 7 Jahre: etwa 30 Minuten> 8-9 Jahre: etwa 45 Minuten> 10-11 Jahre: etwa 60 Minuten> 12-13 Jahre: etwa 75 Minuten.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 6)
Kategorie: Medium Internet -
Sind die gängigen Suchmaschinen für Kinder geeignet?
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- Nein, weil die gängigen Suchmaschinen auch nicht-kindgerechte Seiten finden und anzeigen. Deshalb sollten Kinder eine Suchmaschine für Kinderangebote nutzen. www.fragfinn.de bietet eine Kindersuchmaschine, die nur kindgerechte Seiten findet.
- Um zu verhindern, dass Kinder mit dem Suchen-Button Ihres Webbrowsers in einer Suchmaschine für Erwachsene landen, sollte die voreingestellte Suchmaschine durch ein spezielles Suchangebot für Kinder ersetzt werden. Ein entsprechendes Angebot finden Sie unter www.blinde-kuh.de.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 6)
Kategorie: Medium Internet -
Sollte mein Kind im Internet chatten?
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- Die Kommunikation im Internet erfordert Schreib- und Lesefähigkeiten, deshalb ist es sinnvoll, dass Ihr Kind erst im Internet chattet, wenn es über solche Fähigkeiten verfügt.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich nur in Chatrooms aufhält, die für Kinder geeignet sind und von Moderatoren begleitet und kontrolliert werden. Dies trifft vor allem für Chats auf Kinderseiten zu.
(Quelle: SCHAU HIN! Website)
Kategorie: Medium Internet -
Was sollte ich beachten, wenn mein Kind im Internet chattet?
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- Kinder sollten keine persönlichen Daten und private Fotos von sich preisgeben.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Kind niemals neue „Freunde“ aus dem Internet ohne Begleitung der Eltern treffen.
- Ein Chat sollte sofort abgebrochen werden, wenn Ihrem Kind etwas merkwürdig vorkommt, z.B. wenn ein Kind gefragt wird, was es gerade trägt oder wo es wohnt.
- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Ihnen bei unangenehmen Erfahrungen sofort Bescheid gibt.
- Sichere Chats für Kinder finden Sie auf Kinderseiten, zum Beispiel auf:
> www.seitenstark.de (ab 8 Jahren)
> www.kindernetz.de (ab 8 Jahren)
> www.tivi.de (ab 8 Jahren)
> www.mein-kika.de (bis 15 Jahre)(Quelle: Medienratgeber S. 24/25)
Kategorie: Medium Internet -
Sollte ich mein Kind beaufsichtigen, wenn es im Internet surft?
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- Sie müssen Ihr Kind nicht kontrollieren, aber Sie sollten es beim Surfen entsprechend seines Entwicklungsstandes begleiten und nicht allein lassen. Lassen Sie sich zeigen, was sich Ihr Kind im Internet ansieht!
- Bei älteren Kindern genügt es in Rufweite zu sein, um dem Kind gegebenenfalls Hilfestellung geben zu können.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 6)
Kategorie: Medium Internet -
Wie verhindere ich, dass mein Kind nicht-kindgerechte Seiten aufruft?
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- Richten Sie eine Startseite ein, auf der empfehlenswerte Kinderangebote aufgelistet sind. Erstellen Sie sogenannte Positivlisten, indem Sie im Menü „Extras“ unter „Internetoptionen/Inhalte“ den „Inhaltsratgeber“ im Internet Explorer aktivieren. Dort trägt man in der Registerkarte „Gebilligte Sites“, das sind Adressen, die Ihr Kind besuchen darf, ein. Jetzt braucht ihr Kind nicht lange im Internet suchen.
- Unter www.fragfinn.de finden Sie geeignete kostenlose Jugendschutzfilter. Aber Achtung: Filter können eine pädagogische Begleitung nicht ersetzen. Es gibt derzeit noch keine Filtersysteme, auf die sich Eltern vollständig verlassen können.
- Weitere Informationen, wie Sie nicht kindgerechte Seiten sperren und Ihren Computer kindersicher machen können finden Sie auf www.klicksafe.de.
- Für ältere Kinder sind Filter ausreichend, die problematische Angebote blockieren. So können sie trotzdem den kompetenten und eigenverantwortlichen Umgang mit dem Internet lernen.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 5)
Kategorie: Medium Internet -
Wie reagiere ich, wenn mein Kind trotzdem auf unsichere Seiten stößt?
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Kinder können mit solchen Inhalten noch nicht umgehen und könnten verstört reagieren.
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, was es auf solchen Seiten gesehen hat.
- Achten Sie besonders bei jüngeren Kindern darauf, die Inhalte auf kindgerechte Weise zu erklären.
- Wenn Sie im Internet auf Angebote stoßen, die Sie für illegal oder jugendgefährdend halten, senden Sie bitte einen Hinweis an die Hotline von www.jugendschutz.net. Diese Einrichtung wacht über die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen im Internet.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 6)
Kategorie: Medium Internet -
Was ist eigentlich…?
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- Ein Chat ist ein „Plauderraum“ oder ein Gespräch im Internet.
- Ein Nickname ist ein Spitzname im Chat.
- Unter Chatsprache versteht man Abkürzungen z.B. „gg“ für großes Grinsen oder „cu“ für „see you“, was so viel wie „bis bald“ bedeutet.
- IM (Instant Messaging) heißt so viel wie „Nachrichtensofortversand“. IM ist die für Kinder meist bessere Alternative zum Chatten. Hier wird ein privater Chatroom für die eigenen Freunde - die so genannten „Buddies“- geschaffen. Alle kennen sich, daher sind die Risiken geringer.
- Blogs sind Online-Tagebücher.
- Podcasts/Vodcasts sind online als Download verfügbare, meist selbst produzierte Audio- oder Videobeiträge.
- Wikipedia ist ein Lexikon, in dem jeder Inhalte mitgestalten kann
- In Soziale Netzwerke wie studiVZ oder facebook können Kinder ein eigenes Profil anlegen und sich mit anderen austauschen.
- Unter Cybermobbing ist gezieltes Beleidigen, Beschimpfen oder Bloßstellen per SMS, E-Mail, im Chat oder in sozialen Netzwerken zu verstehen.
(Quelle: Medienratgeber S. 24/25)
Kategorie: Medium Internet -
Was muss ich beachten, wenn mein Kind Dateien aus dem Internet herunterlädt?
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- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Sie in jedem Fall vorher fragen soll, wenn es etwas herunterladen oder an Gewinnspielen teilnehmen will.
- Richten Sie für jedes Familienmitglied ein eigenes Benutzerkonto ein. Jedes Familienmitglied erhält ein eigenes Passwort und hat damit nur Zugang zu bestimmten, vorher festgelegten Bereichen des PCs.
- Ratsam ist auch, dass nur die Eltern Administratorrechte haben. Verfügen Sie über diese Rechte, kann Ihr Kind z.B. keine Software installieren oder Passwörter ändern und nur von den Eltern vorher festgelegte Webseiten besuchen.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 6)
Kategorie: Medium Internet -
Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit dem Internet umzugehen?
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- Wenn Ihr Kind im Internet surft, seien Sie in der Nähe, um im Falle von Fragen und Problemen helfen zu können.
- Surfen Sie regelmäßig zusammen mit Ihrem Kind im Internet, damit Sie Ihr Kind besser im Umgang mit dem Internet unterstützen können.
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das, was es im Internet gesehen hat.
- Richten Sie eine geeignete Kinderwebsite als Startseite mit Favoriten bzw. Lesezeichen ein, wie zum Beispiel www.blinde-kuh.de.
- Das Einrichten von speziellen Jugendschutzfiltern kann sinnvoll sein, bietet aber keine absolute Sicherheit. Sie können Favoriten einrichten, auf die Ihr Kind zugreifen kann, ohne lange im Internet suchen zu müssen.
- Geben Sie Ihrem Kind die Sicherheit, dass es zu Ihnen kommen kann, wenn es etwas Ungewöhnliches oder Unangenehmes im Internet erlebt.
(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 20-26)
Kategorie: Medium Internet -
Wie schaffe ich für mein Kind Verlässlichkeit beim Umgang mit dem Internet?
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- Seien Sie in der Nähe, wenn Ihr Kind im Internet ist, um Ihr Kind bei Fragen und Problemen zu unterstützen.
- Vereinbaren Sie mit Ihren Kindern Surfzeiten. Achten Sie darauf, dass sie sich an die Abmachung halten!
- Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder nur auf Seiten Beiträge einstellen, auf die nur registrierte Mitglieder gelangen und die von erwachsenen Moderatoren begleitet werden.
- Vereinbaren Sie, dass Ihr Kind Sie fragt, bevor es etwas herunterlädt. Viele Downloads sind kostenpflichtig!
(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 20-26)
Kategorie: Medium Internet -
Daten und Fakten
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Laut der KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest
- 59% aller Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren in Deutschland nutzen das Internet.
- Jeder zehnte Internetnutzer gibt an, Informationen über Hobbys, die eigene E-Mail-Adresse oder persönliche Fotos und Filme veröffentlicht zu haben.
- 34 % der Kinder verfügen über eine oder mehrer E-mail Adressen
- Am häufigsten Nutzen Kinder im Internet Suchmaschinen, an zweiter Stelle folgt die Recherche- und Informationssuche für die Schule und an dritter Stelle die Nutzung spezieller Kinderangebote
(Quelle: KIM-Studie 2008)
Kategorie: Medium Internet -
Wo finde ich weitere Informationen zum Umgang mit dem Internet?
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Weitere Informationen finden Sie:
- auf der Internetseite www.schau-hin.info,
- in den SCHAU HIN! Medienratgebern für Eltern
- in den 10 goldenen Regeln für das Internet auf der SCHAU HIN! Website,
- auf der SCHAU HIN! Website in der Rubrik „Service“, dort finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe
- auf den Elternseiten und kindgerechten Websites www.klicksafe.de, www.zdftivi.de, www.kindernetz.de, www.internetabc.de und www.kika.de
- auf der website www.bundespruefstelle.de.
Kategorie: Medium Internet
Medium Computerspiele
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Ab welchem Alter sollte mein Kind Computerspiele spielen?
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- Ab wann ein Kind Interesse an elektronischen Spielen zeigt, kann von Kind zu Kind verschieden sein. Bei ihren ersten Erfahrungen mit elektronischen Spielen müssen Kinder den richtigen Umgang mit Games erlernen.
- Um altersgerechte Games für Ihr Kind zu finden, bietet die Alterskennzeichnung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) eine erste Orientierung.
(Quelle: Medienratgeber S. 13, ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 3)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Wie lange sollte mein Kind am PC spielen?
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- Es gibt keine Faustregeln, aber pädagogische Empfehlungen
- Bis 7 Jahre: etwa 30 Minuten
- 8 - 9 Jahre: etwa 30 Minuten
- 10 - 11 Jahre: etwa 60 Minuten
- 12 - 13 Jahre: etwa 75 Minuten
- Berücksichtigen Sie bei der Festlegung der Zeiten auch die Nutzung von anderen Medien wie Fernsehen oder Internet. Insgesamt sollte sich die gesamte Mediennutzung am Tag an diesen Richtwerten orientieren.
(Quelle: Medienratgeber S. 13)
Kategorie: Medium Computerspiele - Es gibt keine Faustregeln, aber pädagogische Empfehlungen
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Sollte mein Kind generell am Computer spielen?
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- Grundsätzlich ist es für ein Kind ein Vorteil mit dem Computer vertraut zu sein, weil Kinder auch beim Spielen am PC Kompetenzen erlernen, die in anderen Bereichen hilfreich sein können.
- Wenn jüngere Kinder mit altersgerechter Spiel- und Lernsoftware am PC beginnen, kann dies die Entwicklung der Persönlichkeit unterstützen.
- Auch auf LAN-Parties können Kinder neue Fähigkeiten entwickeln, besonders auf privaten Veranstaltungen, die sie gemeinsam mit Freunden organisieren. Solche LAN-Parties dienen den Kindern dazu, ihre Freundschaften zu pflegen und miteinander zu kommunizieren. Gerade bei jüngeren Kindern sollten Sie aber in der Nähe sein, um im Falle von Fragen und Problemen helfen zu können.
- Wenn Ihr Kind am PC spielt, vertrauen Sie auf Ihre eigenen Kompetenzen und darauf, dass Sie als Eltern wissen was für Ihr Kind gut ist und was nicht.
- Achten Sie jedoch darauf, dass Games nicht das einzige Hobby Ihres Kindes ist. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, andere Interessen zu entwickeln und zu pflegen!
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 4, SCHAU HIN! Website)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Wer hilft mir herauszufinden, welche Computerspiele für mein Kind geeignet sind?
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- Wichtig ist, auf die Alterskennzeichen der USK zu achten. Diese finden Sie auf einem Sticker auf der Spielverpackung oder unter: www.usk.de. Kaufen Sie niemals Spiele ohne USK-Kennzeichen!
- Onlinespiele bewertet die USK nicht. Eltern sollten sich daher ein eigenes Bild machen und beurteilen, ob das jeweilige Onlinespiel für ihr Kind geeignet ist.
- Nur weil ein Spiel nicht schädigt, ist es nicht automatisch gut. Deshalb sollten Sie sich nicht nur an gesetzlichen Altersvorgaben orientieren, sondern auch an pädagogischen Empfehlungen. Diese finden Sie hier:
- Kostenlose und kindgerechte Computerspiele finden Sie auch unter:
- Computer und Konsolen bieten verschiedene Sicherheitseinstellungen. Überprüfen Sie in der Gebrauchsanweisung, welche Sicherheitseinstellungen Ihr Gerät bzw. das Lieblingsspiel Ihres Kindes anbietet, und nutzen Sie die Infos auf www.schauhin-info.de
(Quelle: Medienratgeber S. 17)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Sind gewalthaltige Spiele, zum Beispiel die so genannten Ego-Shooter, gefährlich?
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- Gewalthaltige Spiele können Kinder schnell überfordern. Vergessen Sie nicht, dass insbesondere Kinder im Vor- und Grundschulalter noch nicht klar zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können.
- Wichtig ist, dass Sie mit Ihrem Kind über gewalthaltige PC-Spiele reden. Lassen Sie sich zeigen, welche Computerspiele Ihr Kind am PC spielt und reden Sie mit ihm darüber, was Ihm daran gefällt.
- Bekunden Sie Interesse an den Computerspielen Ihres Kindes, indem Sie das virtuelle Spielinteresse Ihres Kindes ernst nehmen und nicht abqualifizieren.
- Nehmen Sie sich Zeit, ab und zu gemeinsam mit Ihrem Kind am Computer zu spielen. Sprechen Sie mit ihm über seine Vorlieben, Interessen, Wünsche und Erlebnisse im Spiel und lassen Sie sich von Ihrem Kind die Spiele erklären. Ihr Kind wird stolz sein, auch Ihnen einmal etwas beibringen zu können.
- Gefallen Ihnen bestimmte Spiele nicht oder wird Ihr Kind durch ein Spiel überfordert, setzen Sie klare Grenzen. Ein klares „Nein“ ist wichtig, wenn Ihr Kind ein Game spielen möchte, das für sein Alter ungeeignet ist. Erklären Sie, warum Sie dieses Spiel verbieten.
(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 4)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Können Computerspiele süchtig machen?
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- Games können über ein gewisses Suchtpotential verfügen, aber sie sind meist nicht die alleinige Ursache für eine Spielsucht.
- Rollenspielen lösen Kinder ihre seelischen Konflikte. Computerspiele dienen dazu, Ängste und Frust zu bewältigen, die Kinder nicht anders abzubauen wissen.
- Sie können einer möglichen Spielsucht wirksam vorbeugen, indem Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes stärken. Versuchen Sie zu ergründen, was Ihr Kind an den Games toll findet. Suchen Sie nach Alternativen in der realen Welt.
(Quelle: Medienratgeber 16/17, SCHAU HIN! Website)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Woran erkenne ich, dass manche Games ein deutlich höheres Suchtpotential haben als andere und mein Kind gefährden?
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Manche Games haben ein deutlich höheres Suchtpotential als andere. Ihre Merkmale:
- Gemeinschaft:
- Die Spiele können nur zeitgleich mit anderen Spielern eines Teams erfolgreich absolviert werden. Kinder können nur schwer aufhören zu spielen, aus Angst, aus ihrem Team ausgeschlossen zu werden, wenn sie nicht ständig online sind.
- Belohnung:
- Die Spiele bieten eine Belohnung, die umso wahrscheinlicher wird, je länger die Kinder spielen. Kinder hoffen, es könnte jeden Moment so weit sein, und spielen deshalb immer weiter.
- Wunschbild:
- Die Spiele bieten Kindern die Möglichkeit, in andere Figuren zu schlüpfen und sich so zu präsentieren, wie sie gerne wären, z.B. stark, mächtig, sportlich. Doch wenn sich Kinder zu stark, in Spielsituationen hineinversetzen, besteht die Gefahr, dass sie sich darin zu verlieren.
- Dauerreiz:
- Wenn Online Spiele rund um die Uhr laufen oder eine monatliche Gebühr kosten, wollen Kinder oft nicht aufhören, weil sie Angst haben, etwas zu verpassen.
(Quelle: Medienratgeber S. 16, SCHAU HIN! Website)
Kategorie: Medium Computerspiele - Gemeinschaft:
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Wie kann ich meinem Kind helfen, wenn es spielsüchtig ist?
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- Spielsucht entsteht oft, wenn Kinder ein mangelndes Selbstwertgefühl haben, deshalb verbessern Sie das Selbstwertgefühl Ihres Kindes und zollen Sie ihm Respekt und Anerkennung. Machen Sie Ihr Kind stark!
- Unterstützen Sie Ihr Kind dabei mit anderen Kindern ohne Computer zu spielen.
- Spielen Sie selbst mit Ihrem Kind, schaffen Sie gemeinsame Aktivitäten, besonders an der frischen Luft, ohne Computer.
- Sprechen Sie keine Verbote aus.
- Schauen Sie auf der SCHAU HIN! Webseite in der Rubrik „Service“, dort finden Sie Adressen von Beratungsstellen in Ihrer Nähe.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die vorgegebenen Zeiten am Computer nicht überschreitet.
(Quelle: Medienratgeber S. 14)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Kann das viele Sitzen am Computer gesundheitliche Schäden zur Folge haben?
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Ja, gesundheitliche Schäden Ihres Kindes sind möglich. Die folgenden Empfehlungen helfen Ihnen, Schäden vorzubeugen.
- Verwenden Sie einen Bildschirm mit augenschonender Frequenz (ab 70 Hertz),
- Der Augenabstand zum Display sollte ungefähr 60 cm betragen.
- Achten Sie auf einen rückenfreundlichen Stuhl.
- Die Tischplatte sollte ausreichend groß sein: Vor der Tastatur muss Platz für die Auflage der Hände bleiben.
- Kinder sollten kleinere Computer-Mäuse benutzen.
- Für kleine Computernutzer eignen sich bunte Tastaturen mit Symbolen.
(Quelle: Medienratgeber S. 18)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Was heißt eigentlich…?
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- Ego-Shooter sind Spiele bei denen man mit einer Spielfigur eine dreidimensionale Welt betritt, die durch die Ego-Perspektive wahrgenommen wird. Unter Ego-Perspektive versteht man eine Perspektive bei der die Darstellung der Spielwelt durch die Augen der Spielfigur erfolgt. In der Regel ist von der Spielfigur selbst nichts, beziehungsweise nur die geführte Waffe und die Arme zu sehen. In einigen 3D-Spielen sind beim Herunterblicken auch die Füße und der untere Teil des Körpers zu sehen. Ego-Shooter sind schwerpunktmäßig durch Kampfhandlungen geprägt, man muss gegnerische Figuren erschießen oder „aus dem Weg räumen“, um die eigene Figur zu schützen.
- Auf einer LAN-Party werden mehrere Computer mithilfe eines Netzwerks (Local Area Network=LAN) verbunden. Grundsätzlich kann man zwischen privaten und öffentlichen LAN-Parties unterscheiden. Die private LAN-Party ist meist ein Treffen unter Freunden mit ausschließlich eigener Ausrüstung. Die Spieler spielen direkt gegeneinander und können so in einer Art Wettbewerb ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Achtung! Wenn Ihr Kind auf eine LAN-Party gehen möchte, erkundigen Sie sich, ob nur altersgerechte Spiele gespielt werden, ob es eine Aufsicht gibt und wie viele Kinder welchen Alters teilnehmen.
- Mobile Spielekonsolen sind Spielgeräte, die man überallhin mitnehmen kann, z.B. Gameboy, Nintendo DS, Sony PSP. Achtung! Viele dieser Geräte sind internetfähig. Es geht also nicht mehr nur um eine Auswahl kindgerechter Spiele, sondern um den Schutz vor zusätzlichen Gefahren (siehe Internet).
- Online-Spiele sind Computerspiele, die über das Internet gespielt werden. Sie ermöglichen eine Spielerfahrung der anderen Art: Man kann mit tausenden von Spielern weltweit dasselbe Spiel erleben! Achtung! Sie dauern länger und bestimmen den Alltag, weil man dabei sein muss, wenn sich alle treffen. Und: Es kann teuer werden, wenn Sie keine Flatrate für den Internetzugang haben oder mehrere kostenpflichtige Spiele gleichzeitig gespielt werden.
(Quelle: Medienratgeber S. 16/17)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Wie schaffe ich für mein Kind Verlässlichkeit beim Umgang mit Computerspielen?
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- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind klare Regeln, was gespielt wird und wie lange gespielt wird. Achten Sie darauf, dass die Regeln eingehalten werden!
- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind Zeiten, zu denen es am PC spielen darf. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Hausaufgaben und das Lernen nicht vernachlässigt.
- Interessieren Sie sich für die Spiele Ihres Kindes – spielen Sie ab und zu gemeinsam. Lassen Sie sich seine Lieblingsspiele erklären.
(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 12-18)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit Computerspielen umzugehen?
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- Achten Sie bei Computerspielen in jedem Fall auf die Altersfreigaben (USK).
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Erfahrungen beim Spielen. Nehmen Sie Ihr Kind ernst. Zeigen Sie Interesse und versuchen Sie zu verstehen, was Ihr Kind an den PC-Spielen fasziniert.
- Schaffen Sie gemeinsame Aktivitäten mit Ihrem Kind, besonders an der frischen Luft, ohne Computer.
- Benutzen Sie den Computer/die Konsole nicht als Mittel für Belohnung oder Strafe. Damit geben Sie den Games eine viel zu große Bedeutung!
(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 12-18)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Daten und Fakten
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Laut der KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest:
- spielen ungefähr 70% der Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren am Computer,
- 43 % spielen ein- bis mehrmals in der Woche Computerspiele
- 23 % schätzen ihre tägliche Nutzung von Computer- und Konsolenspiele von 30 Minuten ein
- 42 % nutzen regelmäßig Lernprogramme am Computer
(Quelle: KIM-Studie 2008)
Kategorie: Medium Computerspiele -
Wo finde ich weitere Informationen zum Umgang mit Computerspielen?
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- Auf der Internetseite www.schau-hin.info.
- In den SCHAU HIN! Medienratgebern für Eltern.
- In den 10 goldenen Regeln für die PC-Nutzung auf der SCHAU HIN! Website.
- auf der SCHAU HIN! Website in der Rubrik „Service“ auf der SCHAU HIN! Website finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe.
- auf www.spielbar.de und www.spieleratgeber-nrw.de
Kategorie: Medium Computerspiele
Medium Handy
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Ab wann sollte mein Kind ein eigenes Handy haben?
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- Eine generelle Faustregel gibt es nicht. Die pädagogische Empfehlung lautet: nicht vor dem neunten Geburtstag!
- Mit dem Handy sind Kinder immer erreichbar. Das ist praktisch im Alltag und gibt Eltern und Kindern mehr Sicherheit.
- Wenn Sie für Ihr Kind ein Handy kaufen, reden Sie mit ihm über die Kosten, die mit der Nutzung eines Handys verbunden sind.
- Für jüngere Kinder kann ein „Notfallhandy“ sinnvoll sein, zum Beispiel bei langen Schulwegen oder anderen Aktivitäten, die das Kind ohne Begleitung der Eltern unternimmt. Mit speziellen Kinder-Handys können nur vorher festgelegte Rufnummern angerufen werden. Funktionen und Kosten werden so begrenzt.
Kategorie: Medium Handy -
Wie schütze ich mich vor zu hohen Kosten?
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- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Kosten von Telefongesprächen, SMS (Kurznachrichten), MMS (Bildnachrichten) und den mobilen Internetzugang.
- Nutzen Sie die Tastensperre, die verhindert, dass sich das Handy von alleine einwählt und Kosten verursacht.
- Für Kinder jeden Alters ist eine Prepaid-Karte sinnvoll. Nur ein vorher eingezahlter Betrag kann genutzt werden. Den Kindern fällt es so leichter, die Kosten zu überschauen und sich an eine zeitlich angemessene Nutzung des Handys zu gewöhnen.
- Eine weitere Möglichkeit ist ein spezieller Mobilfunk-Vertrag für Kinder oder Jugendliche, der meist ein Zusatztarif zum bestehenden Vertrag der Eltern ist. Zwar sind die Kosten für Telefonate und SMS meist höher, aber dafür lassen sich teure Sonderrufnummern sperren.
- Viele Telekommunikationsunternehmen bieten zusätzliche Mobilfunkkarten für Kinder an. Mit diesen speziellen Karten können Eltern monatlich ein Handy-Taschengeld festlegen und damit die Kosten kontrollieren. Der Vorteil ist, dass die Gespräche zu den Eltern, also zur Hauptkarte, von diesen Karten kostenlos sind. Das heißt, das Kind kann die Eltern auch erreichen, wenn es kein Guthaben mehr hat.
- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Sie um Erlaubnis fragt, bevor es Handy-Logos oder Klingeltöne bestellt. Werden über Premium-SMS Logos oder Klingeltöne bestellt, besteht die Gefahr, dass unbemerkt gleichzeitig ein Abo abgeschlossen wird. Das verursacht monatliche oder wöchentliche Kosten.
- Hinter einer SMS „Hallo, finde dich süß…Schreib zurück!“ oder dem Anruf einer unbekannten Nummer verbergen sich oft teure Premium-SMS-Dienste oder Sonderrufnummern. Erklären Sie Ihrem Kind, warum es auf solche Nachrichten oder Anrufe besser nicht antworten sollte.
Kategorie: Medium Handy -
Wie reagiere ich auf die häufige Handynutzung meines Kindes?
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- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind klare Regeln für die Nutzung des Handys.
- Drohen Sie nicht mit einem Handyverbot, da Ihr Kind sonst nicht mehr mit Problemen zu Ihnen kommen wird
- Klären Sie, wer die Handyrechnung bezahlt.
- Legen Sie eine Höchstgrenze für die Handykosten fest.
- Vereinbaren Sie Konsequenzen, wenn eine Handyrechnung die vereinbarte Höchstgrenze überschreitet.
- Erklären Sie Ihrem Kind, was es mit dem Handy tun darf und was nicht. So sollte es zum Beispiel keine gewalthaltigen Bilder oder Videos herunterladen oder bestimmte kostenpflichtige Zusatzdienste in Anspruch nehmen.
- Denken Sie daran, dass die vereinbarten Regeln für Ihr Kind nachvollziehbar sein müssen und dass Ihr Kind diese verstehen muss.
Kategorie: Medium Handy -
Wie mache ich das Handy kindersicher?
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- Wenn Ihr Kind im Internet surft, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind den selben Risiken ausgesetzt ist wie am PC zu Hause.
- Wenden Sie sich an Ihren Mobilfunkanbieter, um den Internetzugang des Handys komplett sperren zu lassen.
- Statten Sie Ihr Kind mit einem Modell mit Jugendschutzsoftware zur Sperrung der Bluetooth- oder Infrarotschnittstelle aus.
- Informieren Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter über Angebote zum Jugendschutz.
- Informieren Sie Ihr Kind auch darüber, dass durch einen Datenaustausch per Bluetooth Viren auf das Handy gelangen können. Deshalb sollten Bluetooth oder WLAN abgeschaltet sein. Auch dafür gibt es spezielle Jugendschutzeinstellungen bzw. Sperren. Das spart gleichzeitig Akkuleistung.
- Denken Sie daran, dass es keine absolute Sicherheit gibt, deshalb reden Sie mit Ihrem Kind über mögliche Gefahren bei der Nutzung eines Handys.
Kategorie: Medium Handy -
Wie verhindere ich, dass mein Kind per Handy belästigt wird?
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- Ihr Kind sollte Daten von sich (z.B. Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtstag, Fotos, Lieblingstreffs) nur an Freunde und vertrauenswürdige Personen weitergeben.
- Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bei MMS, Anrufen oder Dateien von unbekannten Absendern vorsichtig sein muss. Auf solche SMS oder Anrufe sollte Ihr Kind auf keinen Fall antworten und gleichzeitig deren Nummer blockieren.
- Reden Sie mit Ihrem Kind über das Thema und erklären Sie ihm, dass es sich immer an Sie wenden kann, wenn es Probleme hat.
- Achten Sie darauf, ob Ihr Kind verstört reagiert, wenn es SMS oder Anrufe bekommt, dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass Ihr Kind belästigt wird.
- Wenn Sie wissen, dass Ihr Kind belästigt wird, versuchen Sie den Täter zu identifizieren. Kontaktieren Sie die Eltern des Täters oder dessen Schule.
- Bei gefährlichen Belästigungen oder Drohungen sollten Sie unbedingt die Polizei informieren.
Kategorie: Medium Handy -
Wie reagiere ich, wenn mein Kind gewalthaltige Videos oder Fotos auf dem Handy hat?
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- Reden Sie mit Ihrem Kind darüber. Reagieren Sie nicht empört. Tadeln Sie Ihr Kind nicht.
- Erklären Sie, warum solche Fotos bzw. Filme nicht akzeptabel sind, begründen Sie dies mit Argumenten.
- Vereinbaren Sie, dass sich Ihr Kind weder an der Verbreitung noch an dem Anschauen solcher Filme/Fotos Videos beteiligt.
- Machen Sie Ihrem Kind klar, warum gewalthaltige Inhalte abzulehnen sind. Erklären Sie, welche Umstände diesen Filmen/Bildern zugrunde liegen, insbesondere welche Konsequenz die Gewalt selbst, aber auch die anschließende Verbreitung dieser Aufnahmen für davon betroffene Opfer hat Fordern Sie Ihr Kind freundlich aber bestimmt auf, die Filme/Fotos auf dem Handy zu löschen.
Kategorie: Medium Handy -
Ist Handystrahlung gefährlich?
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- Nach Ansicht des Bundesamtes für Strahlenschutz ist das Risiko gering. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die eine gesundheitsschädigende Wirkung von elektromagnetischen Feldern gezeigt haben. Besonders zu den langfristigen Wirkungen und zum Einfluss auf Kinder wird weiter geforscht. Es empfiehlt sich, eine mögliche Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten.
- Wenn Sie sich ganz sicher sein wollen, dann achten Sie beim Kauf eines Handys auf die vom Hersteller angegebenen SAR-Werte Diese zeigen die Strahlenenergie des Handys an und sollten möglichst gering sein. Eine Liste über die SAR-Werte ist über das Internet unter der Adresse www.handywerte.de einsehbar.
Kategorie: Medium Handy -
Was ist eigentlich…?
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- Eine SMS (Short Message Service) ist ein Dienst zur Übertragung von kurzen Textnachrichten von Handy zu Handy.
- Premium-SMS sind SMS an eine fünfstellige Nummer (z.B. 11111 oder 99999) mit der Dienste bestellt oder bezahlt werden, z.B. Klingeltöne, Spiele oder Flirtlines.
- Sonderrufnummern sind teure Telefonnummern für bestimmte Dienste wie Auskünfte, Gewinnspiele, Votings oder Telefonsex (beginnen z.B. mit 0900 oder 0137).
- MMS (Multimedia Messaging Service) sind Texte mit bis zu 1000 Zeichen, Bilder oder Videos können per MMS an andere Handys oder auch E-Mail Adressen geschickt werden. Informieren Sie sich über die Kosten für MMS, da diese höher sind als bei SMS.
- Handyclips sind Kurzfilme, die mit der in modernen Handys integrierten Kamera aufgenommen und verschickt werden.
- Bluetooth ist eine Schnittstelle zur kabellosen und kostenlosen Datenübertragung per Funk. Über kurze Entfernungen von zehn bis maximal 100 Metern können so Bilder oder Videos zwischen zwei Handys oder zwischen Handy und Computer gesendet werden.
- WLAN (Wireless Local Area Network) bezeichnet ein lokales Netzwerk, welches es ermöglicht, sich drahtlos per Funk ins Internet einzuwählen, aber auch Daten mit anderen Handys oder Computer auszutauschen.
- MP3 bezeichnet eine komprimierte Audiodatei. Das sind Musikdateien, die auf dem Handy gespeichert und abgespielt werden können. Neuere Handys bieten Platz für mehrere hundert Lieder.
- Unter Handy-TV versteht man Fernsehen auf dem Handy. Voraussetzung ist ein modernes Handy. Auch Kinderserien können mobil geschaut werden. Auch Kinderserien können mobil geschaut werden.
- UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist der Mobilfunkstandard der dritten Generation, der zum Beispiel eine schnelle Datenübertragung von bewegten Bildern ermöglicht. Derzeit werden bereits Mobilfunknetze der vierten Generation aufgebaut, die eine noch zügigere Datenübertragung ermöglichen (siehe LTE).
- LTE (Long Term Evolution) ist der UMTS-Nachfolger, mit dem eine schnellere Datenübertragung im Internet möglich ist.
- Snuff-Videos sind Bilder oder Filme von realen oder nachgestellten brutalen Gewalttaten.
- Happy Slapping sind Angriffe auf unbekannte Personen oder Mitschüler, die mit dem Handy gefilmt und über Handy und Internet weiterverbreitet werden.
- Cyber Bullying / Mobile Bullying bedeutet sinngemäß Handy-Mobbing oder auch Mobbing auf elektronischem Weg. Dabei werden selbst gemachte Handy-Videos oder -Fotos genutzt, die andere Personen in peinlichen Situationen darstellen und damit seelisch verletzten.
Kategorie: Medium Handy -
Wie schaffe ich für mein Kind Verlässlichkeit beim Umgang mit dem Handy?
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- Vereinbaren Sie klare Regeln und Abmachungen für die Nutzung des Handys, an die Sie und Ihr Kind sich halten.
- Kaufen Sie Ihrem Kind ein Prepaid-Handy oder vereinbaren Sie eine feste Summe, die Ihr Kind für das Handy zur Verfügung hat.
- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind einen angemessenen Rahmen für die Nutzung des Handys, der sich an der Mobilität dieses Mediums orientiert. Telefonate mit Freunden können Kinder auch vom Festnetzanschluss zu Hause führen.
Kategorie: Medium Handy -
Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit dem Handy umzugehen?
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- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Kosten, die bei der Nutzung eines Handys und kostenpflichtigen Diensten anfallen können.
- Erklären Sie Ihrem Kind, dass es keine SMS oder Anrufe von unbekannten Absendern beantworten soll.
- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es die eigene Telefonnummer nur Freunden und Verwandten gibt und die Nummer auf keinen Fall im Internet veröffentlichen soll.
- Reden Sie mit Ihrem Kind über gewalthaltige Videos bzw. Fotos, vermitteln Sie ihm, dass solche Bilder häufig reale Gewaltszenen zeigen, bei denen Menschen tatsächlich verletzt wurden.
Kategorie: Medium Handy -
Daten und Fakten
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Laut der KIM- Studie 2008 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (6 bis 13-Jährige)
- Die Anschaffung des ersten eigenen Handys erfolgte nach Angaben der Kinder überwiegend auf ihren eigenen Wunsch (70 %),
- bereits jeder fünfte 6- bis 7-Jährige hat ein eigenes Gerät, unter den 8- bis 9-Jährigen ist es jeder Dritte.
- In der Altersstufe 10 -11 Jahre besitzen 66 %; bei den 12- und 13-Jährigen besitzen 88 % ein eigenes Handy
- Die am häufigsten verwendete Funktion ist das regelmäßige SMS versenden und telefonieren mit den Eltern: 16 % rufen jeden oder fast jeden Tag ihre Eltern an, 19 Prozent werden ebenso häufig von den Eltern angerufen
(Quelle: KIM-Studie 2008)
Kategorie: Medium Handy -
Wo finde ich weitere Informationen zum Umgang mit dem Handy?
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- Auf der Internetseite www.schau-hin.info.
- In den SCHAU HIN! Medienratgebern für Eltern
- In den 10 goldenen Regeln für das Handy auf der SCHAU HIN! Website
- Weitere Informationen finden Sie unter www.handywerte.de
Kategorie: Medium Handy



