Projektbüro "SCHAU HIN!"
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Vorsicht Falle! - Der teure Spaß mit dem Handy
Chatten per SMS kann teuer werden. Auf den Plausch übers Handy, folgt meist eine viel zu hohe Telefonrechung. Vor allem Kinder können nicht einschätzen, welche Folgen das chatten mit dem Handy hat. Wie Eltern vorbeugen können, damit Kinder nicht in die Kostenfalle tappen.
Angelockt wird man mit Slogans wie "Nette Leute treffen per SMS". Daraufhin schicken die Neugierigen ein Codewort an die angegebene Nummer und übermitteln somit ihre eigene. Dann folgt auch schon die erste SMS, meist von Nummern, die nicht mit den gängigen Vorwahlen wie 0172 oder 0160 beginnen: "Hallo, ich heiße Marcus, wie geht es Dir, wie alt bist Du?" Sobald man antwortet, hat man auch schon 1,99 EUR oder gar mehr gezahlt. Antwortet man nicht, hakt der Anbieter mit SMS nach.
Die Anbieter arbeiten mit allerhand üblen Tricks
Die Verbraucherzentrale hat hinter die Kulissen eines dieser Unternehmen geschaut und fand bestätigt, dass sich hinter den Absendern professionelle Chatter, so genannte Kommunikationsagenten verbergen, die mit standardisierten Antworten, aber auch mal mit viel Fantasie die Handybesitzer in die Kostenfalle locken. Wenn Kinder dann ahnungslos ihr Alter angeben, bekommen sie meist von angeblich Gleichaltrigen eine Antwort und so nimmt der SMS-Chat seinen Lauf. Es kann auch passieren, dass man mit einer verschickten SMS ein ganzes Abo bestellt - und das kann teuer werden! Kinder sind die besten Opfer, denn sie können die Tragweite einer versendeten SMS bei solchen Angeboten oft noch nicht einschätzen und Eltern sehen das Unglück erst dann, wenn die Handyrechnung ins Haus flattert.
Was können Eltern tun?
Damit Eltern die Handykosten ihrer Kinder besser überblicken können, sollten sie PrePaid -Verträge mit geringem Guthaben abschließen. Sie sollten ihren Kindern aber vor allem die Masche der Anbieter und die damit verbundenen Gefahren erklären. Generell gilt: Auf keine SMS antworten, deren Absender man nicht kennt und auf SMS-Chats bzw. auf Flirts, die im Fernsehen oder in Zeitungen angekündigt werden, besser nicht reagieren. Wenn Eltern ganz sicher gehen wollen, gibt es die Möglichkeit, teure Kurzwahlnummern sperren zu lassen. Jedoch nicht alle Betreiber bieten diese Möglichkeit bisher an.





