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c/o komm.passion GmbH
Luisenstraße 41
10117 Berlin
Artikel Detail

Spieleabend - Spielen macht Familien stark!

"Uno", "Bohnanza" oder einfach mal wieder "Mensch ärgere Dich nicht" spielen: SCHAU HIN! gibt Tipps und Anregungen für eine fast vergessene Freizeitaktivität - den klassischen Spieleabend. Dazu gibt es empfehlenswerte Spiele für Kinder zwischen drei und zehn Jahren.

24.12.2007

Spielen stärkt das Gemeinschaftsgefühl und fördert die Kommunikation innerhalb der Familie. Dabei helfen ein paar einfache, aber wichtige Richtlinien:Eltern sollten sich die Zeit nehmen und sich auf die Spielsituation einlassen. Nur so können Kinder ungehemmt Freude am gemeinsamen Spiel entwickeln.Wenn Eltern mit ihren Kindern ein neues Spiel ausprobieren möchten, dann sollten sie das Spiel zuvor einmal allein, ohne Kinder, durchgespielt haben. Kinder stellen naturgemäß viele Fragen, wenn es um etwas Neues geht. Haben Vater und/oder Mutter die Spielregeln bereits genau durchgelesen, dann können sie diese in einfachen Worten erklären, ohne nochmals hektisch die Spielanleitung durchforsten zu müssen und unter den ungeduldigen Fragen der Kinder nervös zu werden.Darum dürfen Eltern die Spielregeln durchaus hinterfragen: Sind sie sinnvoll? Sollten sie vereinfacht werden? Jedes Kind entwickelt seine Fähigkeiten ganz individuell. Deswegen kommt es bei Karten-, Würfel-, Brett- und anderen Gesellschaftsspielen weniger auf die empfohlene Altersstufe als vielmehr auf den Entwicklungsstand des Kindes an. Es sollte beim Spielen nicht überfordert werden.Das gilt für Erwachsene genauso wie für Kinder. Eltern sollten darauf achten, dass nicht ein und derselbe Spieler durchgängig der Verlierer ist und dass insbesondere jedes Kind immer wieder mal gewinnt. Grundsätzlich sollte beim Spielen mit Kindern das Gewinnen und Verlieren Nebensache sein.Darum sollte man mit Kindern nicht ausschließlich Lern- und Wissensspiele spielen. Denn auch jedes andere Spiel unterstützt die Kinder beim Erlernen unterschiedlichster Fähigkeiten. Da geht es um Geschicklichkeit, Koordinations-, Kombinations- und Merkfähigkeit sowie um soziale Kompetenz und die Fähigkeit zur Konfliktlösung. Wenn Eltern ihrem Kind mit jedem Spiel grundsätzlich etwas beibringen wollen, erzeugt das häufig bei Eltern wie Kindern Stress und Unbehagen. Der Spaß bleibt dabei auf der Strecke."Beim Spielen können nicht nur die Kinder viel lernen, sondern auch die Erwachsenen - sowohl über sich selbst und das eigene Spielverhalten als auch über das Kind. Im Spiel wird oft deutlich, mit welchen Schwierigkeiten ein Kind zu kämpfen hat", erläutert Christa von Treuberg, Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin aus Augsburg. "Das Spielverhalten und die kindlichen Gefühlsäußerungen können den Eltern Einblicke geben in die Meinung des Kindes über sich selbst und seine Stellung in der Familie."

Spielen bietet Eltern und Kindern die Möglichkeit, freudiges Miteinander und familiäre Gemeinschaft zu erleben und zu leben. SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen. - Das ist auch eine Chance für die Eltern, sich besser kennen zu lernen.


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