10 Goldene Regeln

10 Goldene Regeln für die Internetnutzung

Bis 7 Jahren sollten Kinder maximal 30 Minuten am Tag surfen, ab 8 Jahren 45 Minuten, ab 10 Jahren eine Stunde und ab 12 Jahren nicht mehr als 1,5 Stunden pro Tag.
Wie lange dürfen Kinder surfen?

 

Es sind die Eltern, die in Sachen Internet Nachhilfeunterricht brauchen. Während ihre Kinder mit Leichtigkeit durch's Netz surfen und sich immer schnellere Rechner wünschen, holen die Eltern nur langsam auf. Trotzdem können sie den Kindern beim Umgang mit dem Internet unterstützen. Wie?

 

SCHAU HIN! mit den zehn goldenen Regeln:

1. Internetkenntnis

Unterstützen Sie die positive Einstellung Ihres Kindes zum Internet. Surfen Sie selbst, um Ihrem Kind interessante, möglichst werbefreie Seiten zeigen zu können. Den Umgang mit dem Internet sollten Eltern mit Ihren Kindern gemeinsam erlernen.

2. Gemeinsam surfen

Begleiten Sie Ihr Kind beim Surfen. Dies bedeutet nicht, dass Sie es durchgängig beaufsichtigen oder kontrollieren müssen. In Rufweite zu sein genügt, um dem Kind gegebenenfalls Hilfestellung geben zu können. Kinder, die noch nicht richtig lesen und schreiben können, sollten nicht allein ins Internet gehen.

3. Über Probleme sprechen

Verabreden Sie mit Ihrem Kind, dass es Ihnen die Dinge im Internet zeigt, die ihm unbehaglich sind oder Angst machen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über gute und schlechte Seiten im Netz. Melden Sie problematische Seiten.

4. Zeitplan

Vereinbaren Sie mit Ihren Kindern feste Surfzeiten. Achten Sie darauf, dass diese eingehalten werden. Berücksichtigen Sie bei der Festlegung der Zeiten auch die Nutzung von anderen Medien wie Fernsehen oder Computerspiele. Trotz Internetflatrate, die eine zeitlich unbegrenzte Nutzung des Internets ermöglicht, sollte Ihr Kind nicht endlos im Internet surfen.

5. Jugendschutzsoftware installieren

Installieren Sie zusätzlich eine Jugendschutzsoftware, entsprechend der Altersgruppe Ihres Kindes. Verlassen Sie sich jedoch nicht allein auf solche technischen Hilfsmittel. Eine Jugendschutzsoftware ist nur in Kombination mit aktiver Medienerziehung sinnvoll und kann nie einen vollständigen Schutz vor nicht-altersgerechten Inhalten bieten. 

6. Adressenverzeichnis anlegen

Erstellen Sie Ihrem Kind ein eigenes Verzeichnis mit Lesezeichen bzw. Favoriten, das gemeinsam gepflegt und erweitert werden kann. So kann Ihr Kind seine Lieblingsseiten direkt anwählen und muss nicht wahllos im Netz herumsuchen.

7. E-Mail-Konto

Richten Sie Ihrem Kind eine E-Mail-Adresse ein, bei der sein wirklicher Name nicht erkennbar ist. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es seine E-Mail-Adresse nicht achtlos weitergeben darf, da sonst "Junk-Mails" (Werbung) im Postfach landen könnten.

8. Persönliche Daten

Machen Sie Ihr Kind mit den Sicherheitsregeln im Internet vertraut. Dazu gehört, dass es persönliche Daten über sich und die Familie nicht online weitergeben darf. Kinder müssen wissen, dass sie sich niemals allein mit einem "Cyberfreund" treffen dürfen.

9. Downloads und Bestellungen

Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Sie fragen muss, bevor es etwas herunterlädt oder an Gewinnspielen teilnimmt. Darüber hinaus sollten Sie Ihrem Kind keine Kreditkartennummern zugänglich machen. Diese ermöglichen den Einkauf per Mausklick!

10. Erfahrungsaustausch

Erkundigen Sie sich über den Internet-Einsatz in der Schule. Sprechen Sie mit anderen Eltern über Ihre "Kinder im Netz".

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