Veröffentlichung der FIM-Studie 2011

Internet

06.02.2012

Veröffentlichung der FIM-Studie 2011

Ob Internet, Fernsehen, Radio oder Bücher – es gibt heutzutage eine große Vielfalt an Informations- und Unterhaltungsquellen. Wie in den Familien miteinander kommuniziert wird und wie die unterschiedlichen Medien genutzt werden, hat der Medienpädagogische Forschungsverbund in der FIM-Studie 2011 untersucht.

Am 2. Februar 2012 wurde im Rahmen der Fachtagung „Familie heute“ zum ersten Mal die neue FIM-Studie (Familie, Interaktion & Medien) veröffentlicht. Anders als bei der JIM- (Jugend, Information & Multimedia) und KIM-Studie (Kinder & Medien, Computer & Internet), die für die jeweilige Altersgruppe repräsentativ sind, stellt die FIM-Studie die ganze Familie in den Mittelpunkt.

Neben der Nutzung einzelner Medien bei Kindern und Jugendlichen wurde vor allem die Medienkompetenz einzelner Familienmitglieder untersucht. Hierzu wurden 260 Familien befragt. Der Studie nach sind die Medienkompetenzen in der Familie klar verteilt: 78% der Eltern gaben an, dass sich Väter in der Regel bei technischen Angelegenheiten wie Fernsehtechnik und Computerfragen (66%) am besten auskennen. Den Müttern wird eine größere Kompetenz bei Büchern (75%) und Fernsehinhalten zugesprochen. Im Bereich der Computer- und Konsolenspiele sind Eltern der Ansicht, dass sich hier Kinder am besten auskennen (56%).

Befragt man die Kinder zur Verteilung der Medienkompetenz in der Familie, bestätigt sich grundsätzlich die Sicht der Eltern. Auch Kinder sind der Ansicht, dass sich die Väter am Besten mit Computer/Hardware (60%) und Computerprogrammen (56%) auskennen und Mütter mit Büchern (72%). 66% der Kinder sehen sich selbst als Experten für Computerspiele.  

Auch wenn Kinder wie Eltern meinen, dass Kinder sich am Besten mit Computerspielen auskennen, sollten Eltern ihre Kinder bei der Auswahl und beim Umgang mit Computerspielen unterstützen. Auf der SCHAU HIN! Website unter der Rubrik Medienerziehung/Games gibt es für Eltern die Möglichkeit, nähere Informationen zum verantwortungsbewussten Umgang mit Games sowie Tipps zu empfehlenswerten Computerspielen zu erhalten. Darüber hinaus bietet SCHAU HIN! Eltern mit den „10 Goldenen Regeln“ Hilfestellung und zeigt,  worauf es im verantwortungsvollen Umgang mit Games ankommt.
Die vollständige FIM-Studie und deren Ergebnisse können Sie unter www.mpfs.de einsehen.

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Der SCHAU HIN! Cartoon bietet Eltern die Möglichkeit, das Thema Medienkonvergenz leichter zu verstehen. Schwierige Themen werden anschaulich und einfach dargestellt.