Kosten
Kosten
Kosten im Blick behalten
Auf den ersten Blick sind Onlinespiele attraktiv, weil man ohne spezielle Software oder teure Spielkonsole sehr schnell und einfach direkt mit dem Spiel beginnen kann. Alles was man braucht, ist ein Computer und eine Internetverbindung. Doch auf den zweiten Blick können auch bei Onlinespielen Kosten entstehen, die von Kindern häufig nicht einschätzbar sind.
Die größten Kostenverursacher
Monatsgebühr – Bei einigen Onlinespielen wird eine monatliche Nutzungsgebühr fällig. Vielfach muss auch ein Abo über einen längeren Zeitraum abgeschlossen werden.
Elektronische Spiele, für die eine regelmäßige Gebühr verlangt wird, verleiten eher dazu häufig zu spielen. Denn wer etwas bezahlt hat, möchte so viel wie möglich dafür bekommen.
SCHAU HIN! Tipp: Es gibt unzählige kostenlose Spiele im Internet. Über die
Kindersuchmaschinen fragFINN (www.fragfinn.de) und „Blinde Kuh“ (www.blindekuh.de) sind diese kostenfreien Spiele ganz einfach zu finden.
Aktualisierungen – Beliebte Spiele werden häufig in regelmäßigen Abständen „neu“ auf den Markt gebracht. Die Hersteller werben damit, dass es sich um aktualisierte, erweiterte Versionen handelt. Oft lohnt es sich nicht, diese „neuen“ Versionen zu kaufen, da nur geringfügige Änderungen angeboten werden, die teuer zu bezahlen sind.
SCHAU HIN! Tipp: Informieren Sie sich über die Unterschiede zwischen alter und neuer Version. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass es nicht immer die neueste Version des Spiels sein muss, da die Unterschiede häufig nur sehr gering sind.
Add-Ons – Für viele Spiele gibt es Erweiterungen, sogenannte Add-Ons. Sie bieten zum Beispiel Zusatzlevel oder Bonusrunden. Extrakosten entstehen auch, wenn für die Spielfiguren neue Autos, Häuser, Kleider oder auch Frisuren gekauft werden. Dies kostet meist nur geringe Eurobeträge, schnell sammeln sich aber größere Summen an, denn gerade Kinder verlieren dabei leicht den Überblick.
Dies kostet meist nur geringe Eurobeträge. Schnell sammeln sich aber größere Summen an, denn gerade Kinder verlieren dabei leicht den Überblick.
SCHAU HIN! Tipp: Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass Add-Ons nur nach Rücksprache mit Ihnen gekauft werden dürfen. Einige Onlinespiele bieten auch bereits eine Prepaid Bezahlung an. So können Sie einen bestimmten monatlichen Betrag festsetzen und ihr Kind kann z.B. selbst entscheiden, ob es dafür Add-Ons oder ein Computerspiel kauft.
Goldene Regeln
Die zehn
goldenen Regeln
- Klare Regeln vereinbaren »
- Schauen Sie auf die Spiele »
- Schauen Sie auf die Kinder »
- Interessieren Sie sich für die Spiele »
- Informieren Sie sich »
- Überprüfen Sie die Sicherheitseinstellungen »
- Schützen Sie persönliche Daten »
- Achten Sie auf Kostenfallen »
- Missbrauchen Sie Spiele nicht als Erziehungsinstrument »
- Sorgen Sie für Abwechslung »









