Kinder leiden mit
Kinder sehen auf ihrem Schulweg am Zeitungsstand Bilder der vier erstochenen Kinder und Mitschüler, die Blumen vor dem Haus der Familie niedergelegt haben. Meldungen und Bilder wie diese sind derzeit in vielen Tageszeitungen und Radiosendungen präsent. Die Tragödie ist schwer zu begreifen und scheint unerklärlich. Das kann Kinder verunsichern und ihnen Angst machen. Besonders dann, wenn sie sehen müssen, wie andere Kinder leiden oder zu Schaden kommen.
SCHAU HIN! rät Eltern, mit ihren Kindern zu reden
SCHAU HIN! rät Eltern, ihre Kinder mit diesen Eindrücken nicht allein zu lassen. Eltern sollten das Verhalten ihrer Kinder aufmerksam beobachten. Reagiert das Kind verstört, sollten Eltern herausfinden, wie es dem Kind geht und mit ihm über das Ereignis sprechen. Beantworten Eltern brennende Fragen und erklären das Geschehen sachlich und ohne Emotionen, geben sie ihnen Sicherheit und beruhigen sie. Wie wichtig das ist, betont auch SCHAU HIN! Mediencoach Kristin Langer. „Eltern sollten sich die Zeit nehmen, mit ihren Kindern zu reden. Sicherheit und Geborgenheit in der eigenen Familie zu vermitteln, ist in diesem Falle sehr wichtig und sollte an allererster Stelle stehen.“
Mit älteren Kindern können sich Eltern auch darüber austauschen, ob es richtig ist, dass und wie die Meldungen über Tragödien ins Radio oder die Zeitung kommen. Sich auszudenken, was Kinder gerne hören oder lesen möchten, kann Kindern ebenfalls helfen, die Ereignisse zu verarbeiten und in ihre Lebenswelt einzuordnen. Weitere Hinweise zum Umgang mit solchen Nachrichten und Bildern gibt SCHAU HIN! hier.


