06.06.2012

Mit Medienerziehung früh anfangen – 1/2

Der Drogen-und Suchtbericht 2012 weist auf problematischen Computer-und Internetgebrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen hin. Um einer Abhängigkeit vorzubeugen, empfiehlt SCHAU HIN! Eltern daher, frühzeitig mit der Medienerziehung ihrer Kinder zu beginnen.

Mit Medienerziehung früh anfangen

Übermäßige Internetnutzung ist ein ernstzunehmendes Thema. Laut aktuellem Drogen-und Suchtbericht der Bundesregierung können 1,4 Millionen der 14- bis 24- Jährigen als problematische Internetnutzer bezeichnet werden. Auch Computerspiele bergen Risiken für Jugendliche.  

Problematische Computer- und Internetnutzung ist das Ergebnis einer langen Entwicklung. Kinder, die früh einen geregelten Umgang mit Medien kennenlernen, behalten auch später eher die Kontrolle über ihren Mediengebrauch. Umso wichtiger ist die Medienerziehung in der Familie. Eltern können problematischem Verhalten vorbeugen, indem sie von Beginn an in der Familie Regeln vereinbaren, wie lange ihre Kinder im Netz surfen und am PC spielen dürfen und ihr Kind dabei unterstützen, diese Regeln selbst einzuhalten. Bei der Festlegung der Zeiten sollten auch die anderen Medien wie Fernsehen oder Computerspiele berücksichtigt werden. Insgesamt sollte sich die gesamte Mediennutzung am Tag nach Richtwerten orientieren.

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