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Eine Seite für Eltern mit Kindern, die die Medienwelt entdecken.

FAQs der SCHAU HIN! - Initiative

SCHAU HIN! - Initiative

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Was ist SCHAU HIN! ?

  • SCHAU HIN! ist eine Initiative zur Förderung der Medienkompetenz von Eltern. Die Initiative hilft Eltern mit zahlreichen alltagstauglichen Tipps und Empfehlungen, ihren Kindern einen kompetenten und selbstbewussten Umgang mit Medien zu vermitteln.
  • Die Initiative stellt Instrumente und Medien bereit, die Eltern Tipps und Hilfestellungen geben, wie sie die Mediennutzung ihrer Kinder begleiten können.
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Wer steht hinter SCHAU HIN! ?

  • „SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF, dem Telekommunikations-Unternehmen Arcor sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM.
  • SCHAU HIN! wurde 2003 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen.
  • SCHAU HIN! wird auch von vielen Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Prominenten, Verbänden und Institutionen unterstützt, die sich, auch auf lokaler Ebene, für die Ziele von SCHAU HIN! einsetzen und konkrete Unterstützung leisten.
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Wie gibt SCHAU HIN! konkret Tipps und Hilfestellungen?

  • Auf der SCHAU HIN! Webseite www.schau-hin.info erhalten Eltern  aktuelle Informationen zum Thema „Kinder und Medien“, konkrete Tipps und Hilfestellungen sowie kostenlose Publikationen. SCHAU HIN! arbeitet mit qualifizierten Medienpädagogen zusammen, die alle Tipps und Empfehlungen überprüfen. Darüber hinaus hat die Initiative einen Experten-Beirat eingerichtet, der SCHAU HIN! berät. Dem Beirat gehören vor allem Experten aus Forschung und Wissenschaft an.
  • Darüber hinaus finden Eltern auf der Website Beratungsstellen und Jugendschutzbeauftragte in ihrer Nähe.
  • SCHAU HIN! veröffentlicht regelmäßig einen Medienratgeber für Eltern. Dieser kann als Printausgabe kostenlos über das SCHAU HIN! Servicebüro bezogen oder als pdf-Dokument im Internet heruntergeladen werden. Für Veranstaltungen verschickt SCHAU HIN! auch größere Mengen der Printausgabe.
  • Ein monatlicher E-Mail-Newsletter informiert über Aktivitäten von SCHAU HIN!, aktuelle Entwicklungen und Studien zum Thema Medien und Kinder.
  • SCHAU HIN! plant die Veröffentlichung weiterer Publikationen über die auf der Website, im Newsletter und in den Medien informiert wird.
  • Auf der SCHAU HIN! Website stehen zu den Themen Fernsehen, PC-Spiele, Internet und Handy jeweils 10 goldene Regeln zur Verfügung.

 

Medium Fernsehen

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Wie lange dürfen Kinder in welchem Alter fernsehen?

Es gibt keine Faustregeln, aber pädagogische Empfehlungen:

  • Kinder unter drei Jahren brauchen kein Fernsehen. Es fördert ihre Entwicklung nicht, im Gegenteil: Es schadet ihnen nur. Auch Fernsehen als dauerhafte Hintergrundkulisse kann der kindlichen Entwicklung schaden.
  • Für 4- bis 5-Jährige sind maximal 30 Minuten Fernsehen am Tag genug.  Suchen Sie nur Sendungen aus, die gezielt für diese Altersgruppe entwickelt wurden. Fernsehen sollte nur in Gegenwart von Erwachsenen stattfinden. Das gibt dem Kind Sicherheit und hilft den Fernseher wieder auszuschalten.
  • Im Alter von 6 bis 9 Jahren reichen fünf Stunden pro Woche völlig aus. Und zwar am besten Kinderprogramm. Planen Sie mit ihren Kindern gemeinsam ein ausgeglichenes Fernsehmenü aus Unterhaltung und Bildung, und erstellen Sie zum Beispiel einen TV-Stundenplan.
  • Im Alter von 10 bis 13 Jahren übernehmen Kinder immer mehr Verantwortung. Sie werden auch TV-Formate gut finden, die Ihnen gar nicht gefallen. Das ist auch in Ordnung. Suchen Sie dennoch immer wieder Sendungen aus, die Ihnen und Ihren Kindern gefallen, und behalten Sie als Eltern den Überblick darüber, was Ihre Kinder sehen.

(Quelle: Medienratgeber S.9)

Kategorie: Medium Fernsehen
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Woran erkenne ich, dass mein Kind zu viel fernsieht?

Das richtige Maß wie viel ein Kind fernsehen sollte, ist von Kind zu Kind verschieden.

  • Wirkt Ihr Kind nach dem Fernsehen apathisch, gelangweilt und aggressiv, kann es sich nicht konzentrieren oder ist überdreht, kann es sein, dass dies auf die Fernsehdauer zurückzuführen ist.
  • Die Länge war in Ordnung, wenn Ihr Kind nach dem Fernsehen aktiv ist und sich mit Ihnen angeregt unterhält.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 1)

Kategorie: Medium Fernsehen
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Was kann ich tun wenn mein Kind zu viel fernsieht?

  • Fernsehen wirkt auf Kinder faszinierend, weil es unterhält, Langeweile vertreibt und gemeinsame Familienereignisse schafft. Deshalb bieten Sie Kindern Alternativen zum Fernsehkonsum, die die Langeweile vertreiben und diese gemeinsamen Familienereignisse schaffen. Spielen Sie beispielsweise mit Ihren Kindern draußen Fußball, lesen Sie ihnen etwas vor oder spielen Sie gemeinsam Gesellschaftsspiele.

(Quelle: SCHAU HIN! Webseite)

Kategorie: Medium Fernsehen
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Was dürfen Kinder sehen?

  • Nicht alles was Kinder sehen, muss den Eltern gefallen, aber es sollte immer kindgerecht sein.
  • Kinder sollten lernen, was ihnen gut tut. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, das Fernsehprogramm gezielt auszuwählen und zu planen.

(Quelle: Medienratgeber S.10)

Kategorie: Medium Fernsehen
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Welche Sendungen und Filme sind kindgerecht?

  • Kindgerecht sind Film- und Fernsehgeschichten, die „kindliche Bedürfnisse“ aufgreifen, damit sich die Kinder auch angesprochen fühlen.
  • Kindgerechte Sendungen sind Formate in denen die Kinder etwas über sich und andere lernen, entweder in realen oder fantastischen Welten,
    Formate, die Konflikte ansprechen und zugleich Lösungen aufzeigen.
    Kindgerechte Formate sollten logisch aufgebaute Inhalte haben und für Kinder nachvollziehbar sein.
    Wichtig sind auch ausgewogene Handlungsabläufe, d.h. spannende Szenen sollten sich mit entspannten Momenten abwechseln.

(Quelle: SCHAU HIN! Website)

Kategorie: Medium Fernsehen
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Wer hilft mir zu beurteilen, ob Sendungen kindgerecht sind oder nicht?

  • ARD und ZDF und der von den beiden öffentlich-rechtlichen Programmen gestaltete Kinderkanal KiKa bieten ein umfangreiches Kinderprogramm.
  • Die Programmzeitschrift TV SPIELFILM weist im Rahmen der Kampagne SCHAU HIN! auf kindgerechte Sendungen hin.
  • Auf der Internetseite www.flimmo.de wird das Fernsehprogramm aller Sender laufend von Pädagogen auf ihre Eignung für Kinder geprüft.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 2)

Kategorie: Medium Fernsehen
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Welche Film- und Fernsehinhalte können Ängste bei Kindern auslösen?

Das ist von Kind zu Kind verschieden. Jedes Kind reagiert individuell auf das, was es sieht. Folgende Aspekte werden von Experten als kritisch und Angst auslösend eingeschätzt.

  • Kinder ängstigt besonders sehr realistisch dargestellte Gewalt.
  • Bestimmte Formate wie Nachrichten oder nicht-fiktionale Sendungen und Filme werden in ihrer Wirkung auf Kinder oft unterschätzt. Auch sie können Ängste bei Kindern hervorrufen.
  • Die größten Angstmacher finden sich im Erwachsenen-Programm. Achten Sie deshalb auf altersgerechte Sendungen und Sendezeiten.
  • Auch Filme ohne ein Happy End können Kinder ängstigen.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 2; Medienratgeber S.6)

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Woran erkenne ich, dass sich mein Kind fürchtet?

  • Dass sich Ihr Kind fürchtet, erkennen Sie daran, dass es sich die Augen zuhält oder Kissen und Kuscheltiere enger an sich heranzieht oder die Nähe von Erwachsenen sucht oder unruhig im Raum umher läuft.
  • Wenn Sie merken, dass sich Ihr Kind fürchtet, schalten Sie den Fernseher aus und sprechen Sie mit ihm über seine Ängste.

(Quelle: Medienratgeber S. 6)

Kategorie: Medium Fernsehen
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Was kann die Darstellung von Gewalt bei Kindern bewirken?

  • Kinder werden häufig mit Darstellungen konfrontiert, die sie nicht verarbeiten können.
  • Wenn Kinder plötzlich verschlossen, verängstigt sind, gar Probleme haben zu Essen, kann das auf einen übermäßigen Konsum von brutalen Bildern zurückzuführen sein.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S.2)

Kategorie: Medium Fernsehen
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Wie kann ich meinem Kind helfen, Gewaltdarstellungen richtig zu verarbeiten?

  • Achten Sie auf die Signale Ihrer Kinder und gehen Sie darauf ein.
  • Reagieren Sie auf Ängste und geben Sie ein Gefühl der Geborgenheit.
  • Durchleben Sie gemeinsam spannende Situationen, am besten durch Körperkontakt und erklären Sie die brenzligen Szenen.
  • Ist Ihr Kind beispielsweise durch einen Film ohne Happy Ende verunsichert, spinnen Sie die Geschichte weiter und führen Sie sie zu einem glücklichen Ende.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 2)

Kategorie: Medium Fernsehen
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Ist ein TV-Verbot sinnvoll?

  • Generelle Fernsehverbote helfen wenig, Kinder müssen den richtigen Umgang mit Medien lernen. Sie können Ihr Kind nicht dauerhaft vom Fernsehen abhalten.
  • Fernsehverbote eignen sich nicht als Druckmittel oder zum Einsatz von Bestrafung für andere Dinge (Zimmer nicht aufgeräumt). Dies kann zur Folge haben, dass die Bedeutung von Fernsehen zu hoch wird.
  • Anstatt Fernsehen zu verbieten, eignen sich eher klare Regeln und Abmachungen. Darüber hinaus können Sie Ihrem Kind helfen die Medienangebote kritisch zu beobachten und zu lernen, selbstständig einzuschätzen, was kindgerecht ist und was nicht.
  • Selbstverständlich ist ein klares Nein unerlässlich, wenn bestimmte Fernsehbeiträge für Kinder ungeeignet sind. Unterschätzen Sie nicht Ihre Kompetenzen: Was Ihre Kinder verarbeiten können, können vor allem Sie als Eltern beurteilen.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 1)

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Darf mein Kind einen Fernseher im Zimmer haben?

  • Besser nicht, weil Eltern dann keine Kontrolle über die Dauer des Fernsehkonsums ihrer Kinder haben und Ihnen so nicht den verantwortungsvollen Umgang mit dem Fernsehen beibringen können.
  • Darüber hinaus birgt ein Fernseher im Kinderzimmer die Gefahr, dass sich Kinder aus dem Familienkreis in ihre eigenen vier Wände zurückziehen.

(Quelle: Medienratgeber S. 8)

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Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit dem Fernsehen umzugehen?

Mit folgenden einfachen Regeln helfen Sie Ihrem Kind, den Umgang mit dem Fernsehen zu lernen:

  • Sehen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind fern.
  • Achten Sie darauf, dass Fernsehen nicht die einzige gemeinsame Freizeitbeschäftigung ist.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Gesehene.
  • Begleiten Sie Ihr Kind beim Fernsehen und erklären Sie ihm, warum Fernsehsendungen kindgerecht sind oder nicht. Erklären Sie ihm auch, warum Sie bestimmte Sendungen auswählen.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind auch den Unterschied zwischen Fernsehsendungen und Werbung.
  • Ihr Kind sollte lernen, dass das Fernsehen nicht den Tagesablauf bestimmen sollte, deshalb denken Sie über DVD’s oder Videos nach, da diese besser in den Alltag einzubinden sind.
  • Gehen Sie selbst kritisch mit Ihrem eigenen Fernsehverhalten um und bedenken Sie, dass Sie für Ihr Kind ein Vorbild sind.

(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 4-10)

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Wie schaffe ich für mein Kind Verlässlichkeit beim Umgang mit dem Fernsehen?

  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind klare Regeln und Abmachungen was das Fernsehen betrifft, an die Sie und Ihr Kind sich halten.
  • Fertigen Sie einen Fernseh-Stundenplan an. Suchen Sie in Programmzeitschriften nach den Lieblingssendungen Ihres Kindes und halten Sie diese in einem Stundenplan fest. Verschönern Sie den Plan mit ausgeschnittenen Bildern oder Stickern von TV-Heldinnen und Helden des Kindes. Machen Sie den Stundenplan zum persönlichen Stundenplan Ihres Kindes.
  • Verteilen Sie für jede Woche Mediengutscheine im Wert von einer Viertelstunde Fernsehzeit. Je nachdem, wie alt Ihr Kind ist, erhält es eine bestimmte Anzahl an Gutscheinen, die es eigenverantwortlich verplanen kann. Die Kinder lernen so, verantwortungsvoll mit ihrer Medienzeit umzugehen.

(Quelle: Medienratgeber S.8/9)

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Daten und Fakten

Laut der KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest

  • sitzt knapp die Hälfte der 6 -13-Jährigen Kinder täglich zusammen mit Freunden vor dem Fernseher,
  • sind die beliebtesten Fernsehprogramme diejenigen mit expliziten Kinderinhalten,
  • haben sechs von zehn Kindern einen Lieblings-Fernsehsender.

(Quelle: KIM-Studie 2006)

Kategorie: Medium Fernsehen
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Wo finde ich weitere Informationen zum Umgang mit dem Fernsehen?

Weitere Informationen finden Sie hier,

  • auf der Internetseite www.schau-hin.info,
  • im SCHAU HIN! Medienratgeber für Eltern,
  • in den 10 goldenen Regeln zum Fernsehen auf der SCHAU HIN! Website,
  • auf der SCHAU HIN! Website, in der Rubrik „Service“, dort finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe,
  • in der Broschüre „Geflimmer im Zimmer“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Medium Internet

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Ab welchem Alter ist das Internet geeignet?

  • Kinder können sich mit dem Internet vertraut machen, wenn sie die Lese- und Schreibfertigkeit erlangt haben.
  • Ausflüge ins Internet sind für Kinder, die jünger als 5 Jahre sind, generell nicht empfehlenswert.

(Quelle: Broschüre „Ein Netz für Kinder“)

Kategorie: Medium Internet
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Wie lange sollten Kinder im Internet surfen?

Das ist von Kind zu Kind verschieden.

  • Kleinere Kinder sollten nicht länger als zwanzig Minuten vor dem Computer bleiben, Sieben bis Zehnjährige höchstens 45 Minuten.
  • Es ist sinnvoll, feste Zeiten für das Surfen im Internet zu vereinbaren.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 6)

Kategorie: Medium Internet
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Sind die gängigen Suchmaschinen für Kinder geeignet?

  • Nein, weil die gängigen Suchmaschinen auch nicht-kindgerechte Seiten finden und anzeigen. Deshalb sollten Kinder eine Suchmaschine für Kinderangebote nutzen.
  • Um zu verhindern, dass Kinder mit dem Suchen-Button Ihres Webbrowsers in einer Suchmaschine für Erwachsene landen, sollte die voreingestellte Suchmaschine durch ein spezielles Suchangebot für Kinder ersetzt werden. Ein entsprechendes Tool finden Sie unter www.blinde-kuh.de.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 6)

Kategorie: Medium Internet
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Sollte mein Kind im Internet chatten?

  • Die Kommunikation im Internet erfordert Schreib- und Lesefähigkeiten, deshalb ist es sinnvoll, dass Ihr Kind erst im Internet chattet, wenn es über solche Fähigkeiten verfügt.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich nur in Chatrooms aufhält, die für Kinder geeignet sind und von Moderatoren begleitet und kontrolliert werden. Dies trifft vor allem für Chats auf Kinderseiten zu.

(Quelle: SCHAU HIN! Website)

Kategorie: Medium Internet
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Was sollte ich beachten, wenn mein Kind im Internet chattet?

  • Kinder sollten keine persönlichen Angaben machen oder private Fotos versenden.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind niemals neue Cyber-Freunde außerhalb des Internets allein trifft.
  • Ein Chat sollte sofort abgebrochen werden, wenn Ihrem Kind etwas merkwürdig vorkommt, z.B. wenn ein Kind gefragt wird was es gerade trägt oder es wohnt.
  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Ihnen bei unangenehmen Erfahrungen sofort Bescheid gibt.
  • Sichere Chats für Kinder finden Sie auf Kinderseiten, zum Beispiel auf:
    • www.seitenstark.de (ab 8 Jahren)
    • www.kindernetz.de (ab 8 Jahren)
    • www.tivi.de (ab 8 Jahren)
    (Quelle: Medienratgeber S. 24/25)
Kategorie: Medium Internet
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Sollte ich mein Kind beaufsichtigen, wenn es im Internet surft?

  • Sie müssen Ihr Kind nicht kontrollieren, aber Sie sollten es beim Surfen entsprechend seines Entwicklungsstandes begleiten und nicht allein lassen.
  • Bei älteren Kindern genügt es in Rufweite zu sein, um dem Kind gegebenenfalls Hilfestellung geben zu können.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 6)

Kategorie: Medium Internet
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Wie verhindere ich, dass mein Kind nicht-kindgerechte Seiten aufruft?

  • Richten Sie Positivlisten mit empfehlenswerten Kinderangeboten ein.
  • Erstellen Sie Positivlisten, indem Sie im Menü „Extras“ unter „Internetoptionen/Inhalte“ den „Inhaltsratgeber“ im Internet Explorer aktivieren. Dort trägt man in der Registerkarte „Gebilligte Sites“, das sind Adressen, die Ihr Kind besuchen darf, ein. Jetzt braucht ihr Kind nicht lange im Internet suchen.
  • Unter www.icra.org finden Sie einen geeigneten Filter. Aber Achtung: Filter können eine pädagogische Begleitung nicht ersetzen. Es gibt derzeit noch keine Filtersysteme, auf die sich Eltern vollständig verlassen können.
  • Weitere Informationen, wie Sie nicht kindgerechte Seiten sperren, finden Sie auf www.klicksafe.de.
  • Für ältere Kinder sind Filter ausreichend, die problematische Angebote blockieren. So können sie trotzdem den kompetenten und eigenverantwortlichen Umgang mit dem Internet lernen.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 5)

Kategorie: Medium Internet
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Wie reagiere ich, wenn mein Kind trotzdem auf unsichere Seiten stößt?

Kinder können mit solchen Inhalten noch nicht umgehen und könnten verstört reagieren.

  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, was es auf solchen Seiten gesehen hat.
  • Achten Sie besonders bei jüngeren Kindern darauf, die Inhalte auf kindgerechte Weise zu erklären.
  • Melden Sie problematische Seiten bei den folgenden Anlaufstellen
    • www.jugendschutz.net
    • www.fsm.de
    • www.bundespruefstelle.de

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 6)

Kategorie: Medium Internet
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Was ist eigentlich…?

  • Ein Chat ist ein „Plauderraum“ oder einfach ein Gespräch im Internet.
  • Ein Nickname ist ein Spitzname im Chat.
  • Unter Chatsprache versteht man Abkürzungen z.B. „gg“ für großes Grinsen oder „cu“ für „see you“.
  • IM (Instant Messaging) heißt so viel wie „Nachrichtensofortversand“. IM ist die für Kinder meist bessere Alternative zum Chatten. Hier wird ein privater Chatroom für die eigenen Freunde - die so genannten „Buddies“- geschaffen. Alle kennen sich, daher sind die Risiken geringer.
  • Blogs sind Online-Tagebücher.
  • Podcasts/Vodcasts sind online als Download verfügbare, meist selbst produzierte Audio- oder Videobeiträge.
  • Wikipedia ist ein Lexikon, in dem jeder Inhalte mitgestalten kann.

(Quelle: Medienratgeber S. 24/25)

Kategorie: Medium Internet
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Was muss ich beachten, wenn mein Kind Dateien aus dem Internet herunterlädt?

  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Sie in jedem Fall vorher fragen soll, wenn es etwas herunterladen oder an Gewinnspielen teilnehmen will.
  • Darüber hinaus sollten Sie Ihrem Kind keine Kreditkartennummern zugänglich machen. Diese ermöglicht den Einkauf per Mausklick.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 6)

Kategorie: Medium Internet
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Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit dem Internet umzugehen?

  • Wenn Ihr Kind im Internet surft, seien Sie in der Nähe, um im Falle von Fragen und Problemen helfen zu können.
  • Surfen Sie regelmäßig zusammen mit Ihrem Kind im Internet, damit Sie Ihr Kind besser im Umgang mit dem Internet unterstützen können.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das, was es im Internet gesehen hat.
  • Richten Sie eine geeignete Kinderwebsite als Startseite ein, zum Beispiel www.blinde-kuh.de.
  • Sie können Favoriten einrichten, auf die Ihr Kind zugreifen kann, ohne lange im Internet suchen zu müssen.
  • Das Einrichten von speziellen Jugendschutzfiltern kann sinnvoll sein, bietet aber keine absolute Sicherheit.

(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 20-26)

Kategorie: Medium Internet
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Wie schaffe ich für mein Kind Verlässlichkeit beim Umgang mit dem Internet?

  • Vereinbaren Sie klare Regeln und Abmachungen was die Nutzung des Internets betrifft, an die Sie und Ihr Kind sich halten.
  • Seien Sie in der Nähe, wenn Ihr Kind im Internet ist, um Ihr Kind bei Fragen und Problemen zu unterstützen.
  • Vereinbaren Sie feste Zeiten, zu denen Ihr Kind das Internet nutzen darf.
  • Einigen Sie sich mit Ihrem Kind auf Internetgutscheine im Wert von einer Viertelstunde, die Ihr Kind selbst verplanen kann. So kann Ihr Kind lernen verantwortungsvoll mit der Nutzung des Internets umzugehen.

(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 20-26)

Kategorie: Medium Internet
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Daten und Fakten

Laut der KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest

  • surfen 53% aller Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren in Deutschland und gehen ohne Begleitung Erwachsener ins Internet,
  • sind rund Dreiviertel aller Haushalte, in denen Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren aufwachsen, online.
  • nutzt die Hälfte der Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren das Internet, und rund zwei Drittel von ihnen mindestens einmal pro Woche,
  • chatten 25% der 6- bis 13-Jährigen Kinder regelmäßig.

(Quelle: KIM-Studie 2006)

Kategorie: Medium Internet
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Wo finde ich weitere Informationen zum Umgang mit dem Internet?

Weitere Informationen finden Sie:

  • auf der Internetseite www.schau-hin.info,
  • im SCHAU HIN! Medienratgeber für Eltern,
  • in den 10 goldenen Regeln für das Internet auf der SCHAU HIN! Website,
  • in der Rubrik „Service“ auf der SCHAU HIN! Website finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe,
  • auf der Website www.klicksafe.de,
  • auf der website www.bundespruefstelle.de.
Kategorie: Medium Internet

 

Medium Computerspiele

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Ab welchem Alter sollte mein Kind Computerspiele spielen?

  • Es ist sinnvoll, wenn ein Kind erst anfängt Computerspiele zu spielen, wenn es Lust hat sich mit dem PC zu beschäftigen. Das kann von Kind zu Kind sehr verschieden sein.
  • Ein geeignetes Alter könnte 4 Jahre sein, aber auch 3-Jährige Kinder können prinzipiell schon Freude am PC haben. Bei kleinen Kindern ist es wichtig, sie als Eltern sehr intensiv zu unterstützen und darauf zu achten, dass die Kinder auf keinen Fall überfordert werden.
  • Achten Sie besonders auf Altersbeschränkungen von PC-Spielen, damit diese für das jeweilige Alter des Kindes geeignet sind.

(Quelle: Medienratgeber S. 13, ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 3)

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Wie lange sollte mein Kind am PC spielen?

Es gibt keine Faustregeln, aber pädagogische Empfehlungen:

  • Im Alter von 4 bis 6 Jahren sollten Kinder höchstens 20 bis 30 Minuten täglich und nur in Begleitung der Eltern spielen.
  • 7- bis 10-Jährige dürfen ungefähr 45 Minuten am Tag spielen.
  • Bei den 11- bis 13-Jährigen ist eine Spieldauer von 60 Minuten am Tag in Ordnung.

(Quelle: Medienratgeber S. 13)

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Sollte mein Kind generell am Computer spielen?

  • Grundsätzlich ist es für ein Kind ein Vorteil mit dem Computer vertraut zu sein, weil Kinder auch beim Spielen am PC Kompetenzen erlernen, die in anderen Bereichen hilfreich sein können.
  • Wenn jüngere Kinder mit altersgerechter Spiel- und Lernsoftware am PC beginnen, kann dies die Entwicklung der Persönlichkeit unterstützen.
  • Auch auf LAN-Parties können Kinder neue Fähigkeiten entwickeln, besonders auf privaten Veranstaltungen, die sie gemeinsam mit Freunden organisieren. Solche LAN-Parties dienen den Kindern dazu, ihre Freundschaften zu pflegen und miteinander zu kommunizieren. Gerade bei jüngeren Kindern sollten Sie aber in der Nähe sein, um im Falle von Fragen und Problemen helfen zu können.
  • Wenn Ihr Kind am PC spielt, vertrauen Sie auf Ihre eigenen Kompetenzen und darauf, dass Sie als Eltern wissen was für Ihr Kind gut ist und was nicht.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 4, SCHAU HIN! Website)

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Wer hilft mir herauszufinden, welche Computerspiele für mein Kind geeignet sind?

  • Wichtig ist, auf die Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) zu achten. Diese finden Sie auf einem Sticker auf der Spielverpackung oder unter: www.usk.de. Kaufen Sie niemals Spiele ohne USK-Kennzeichen!
  • Nur weil ein Spiel nicht schädigt, ist es nicht automatisch gut. Deshalb sollten Sie sich nicht nur an gesetzlichen Altersvorgaben orientieren, sondern auch an pädagogischen Empfehlungen. Diese finden Sie hier:
    • Broschüre „Spiel- und Lernsoftware – Pädagogisch beurteilt“ zu bestellen beim Jugendamt der Stadt Köln, Fachstelle Medienpädagogik; Im Mediapark 7; 50670 Köln,
    • www.spieleratgeber-nrw.de
    • snp.bpb.de
    • www.bundespruefstelle.de.
  • Denken Sie aber trotzdem immer daran, Ihr Kind beim Spielen am PC zu begleiten und zu unterstützen, vor allem jüngere Kinder.

(Quelle: Medienratgeber S. 17)

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Sind gewalthaltige Spiele, zum Beispiel die so genannten Ego-Shooter, gefährlich?

  • Gewalthaltige Spiele können Kinder schnell überfordern. Vergessen Sie nicht, dass insbesondere Kinder im Vor- und Grundschulalter noch nicht klar zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können.
  • Wichtig ist, dass Sie mit Ihrem Kind über gewalthaltige PC-Spiele reden. Lassen Sie sich zeigen, welche Computerspiele Ihr Kind am PC spielt und reden Sie mit ihm darüber, was Ihm daran gefällt.
  • Bekunden Sie Interesse an den Computerspielen Ihres Kindes, indem Sie das virtuelle Spielinteresse Ihres Kindes ernst nehmen und nicht abqualifizieren.
  • Nehmen Sie sich Zeit, ab und zu gemeinsam mit Ihrem Kind am Computer zu spielen. Sprechen Sie mit ihm über seine Vorlieben, Interessen, Wünsche und Erlebnisse im Spiel und lassen Sie sich von Ihrem Kind die Spiele erklären. Ihr Kind wird stolz sein, auch Ihnen einmal etwas beibringen zu können.
  • Gefallen Ihnen bestimmte Spiele nicht oder wird Ihr Kind durch ein Spiel überfordert, setzen Sie klare Grenzen. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Kind erklären, warum Sie Ihm verbieten, ein bestimmtes Spiel zu spielen und wenn möglich schlagen Sie alternative Spiele vor.

(Quelle: ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 4)

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Können Computerspiele süchtig machen?

  • Nicht jedes Computerspiel macht gleich süchtig, aber einige Spiele haben ein höheres Suchtpotential als andere. Dazu gehören z.B. Online-Rollenspiele.
  • In solchen Rollenspielen lösen Kinder ihre seelischen Konflikte. Computerspiele dienen dazu, Ängste und Frust zu bewältigen, die Kinder nicht anders abzubauen wissen.
  • Oftmals leiden die spielsüchtigen Kinder in der Realität an Depressionen oder fühlen sich benachteiligt, mit den Spielen fliehen sie in eine attraktivere fiktionale Welt.
  • Computerspiele haben ein gewisses Suchtpotential, aber es wirken immer verschiedene Faktoren, damit ein Kind tatsächlich süchtig wird.

(Quelle: Medienratgeber 16/17, SCHAU HIN! Website)

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Woran erkenne ich, dass mein Kind spielsüchtig oder gefährdet ist?

Die folgenden Anzeichen weisen darauf hin, dass Ihr Kind spielsüchtig sein könnte:

  • Ihr Kind ist unruhig und geht sofort nach dem Essen zurück an den Computer,
  • Ihr Kind nimmt sich keine Zeit mehr für das Essen,
  • Freunde kommen immer seltener oder gar nicht mehr,
  • die schulischen Leistungen werden immer schlechter,
  • Ihr Kind vernachlässigt seinen eigenen Körper,
  • Ihr Kind spielt schon früh morgens am Computer.

(Quelle: Medienratgeber S. 16, SCHAU HIN! Website)

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Wie kann ich meinem Kind helfen, wenn es spielsüchtig ist?

  • Spielsucht entsteht oft, wenn Kinder ein mangelndes Selbstwertgefühl haben, deshalb verbessern Sie das Selbstwertgefühl Ihres Kindes und zollen Sie ihm Respekt und Anerkennung. Machen Sie Ihr Kind stark!
  • Unterstützen Sie Ihr Kind dabei mit anderen Kindern ohne Computer zu spielen.
  • Spielen Sie selbst mit Ihrem Kind, schaffen Sie gemeinsame Aktivitäten, besonders an der frischen Luft, ohne Computer.
  • Sprechen Sie keine Verbote aus.
  • Schauen Sie auf der SCHAU HIN! Webseite in der Rubrik „Service“, dort finden Sie Adressen von Beratungsstellen in Ihrer Nähe.

(Quelle: Medienratgeber S. 14)

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Kann das viele Sitzen am Computer gesundheitliche Schäden zur Folge haben?

Ja, gesundheitliche Schäden Ihres Kindes sind möglich. Die folgenden Empfehlungen helfen Ihnen, Schäden vorzubeugen.

  • Verwenden Sie einen Bildschirm mit augenschonender Frequenz (ab 70 Hertz),
  • Der Augenabstand zum Display sollte ungefähr 60 cm betragen.
  • Achten Sie auf einen rückenfreundlichen Stuhl.
  • Die Tischplatte sollte ausreichend groß sein: Vor der Tastatur muss Platz für die Auflage der Hände bleiben.
  • Kinder sollten kleinere Computer-Mäuse benutzen.
  • Für kleine Computernutzer eignen sich bunte Tastaturen mit Symbolen.

(Quelle: Medienratgeber S. 18)

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Was heißt eigentlich…?

  • Ego-Shooter sind Spiele bei denen man mit einer Spielfigur eine dreidimensionale Welt betritt, die durch die Ego-Perspektive wahrgenommen wird. Unter Ego-Perspektive versteht man eine Perspektive bei der die Darstellung der Spielwelt durch die Augen der Spielfigur erfolgt. In der Regel ist von der Spielfigur selbst nichts, beziehungsweise nur die geführte Waffe und die Arme zu sehen. In einigen 3D-Spielen sind beim Herunterblicken auch die Füße und der untere Teil des Körpers zu sehen. Ego-Shooter sind schwerpunktmäßig durch Kampfhandlungen geprägt, man muss gegnerische Figuren erschießen oder „aus dem Weg räumen“, um die eigene Figur zu schützen.
  • Auf einer LAN-Party werden mehrere Computer mithilfe eines Netzwerks (Local Area Network=LAN) verbunden. Grundsätzlich kann man zwischen privaten und öffentlichen LAN-Parties unterscheiden. Die private LAN-Party ist meist ein Treffen unter Freunden mit ausschließlich eigener Ausrüstung. Die Spieler spielen direkt gegeneinander und können so in einer Art Wettbewerb ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Achtung! Wenn Ihr Kind auf eine LAN-Party gehen möchte, erkundigen Sie sich, ob nur altersgerechte Spiele gespielt werden, ob es eine Aufsicht gibt und wie viele Kinder welchen Alters teilnehmen.
  • Mobile Spielekonsolen sind Spielgeräte, die man überallhin mitnehmen kann, z.B. Gameboy, Nintendo DS, Sony PSP. Achtung! Viele dieser Geräte sind internetfähig. Es geht also nicht mehr nur um eine Auswahl kindgerechter Spiele, sondern um den Schutz vor zusätzlichen Gefahren (siehe Internet).
  • Online-Spiele sind Computerspiele, die über das Internet gespielt werden. Sie ermöglichen eine Spielerfahrung der anderen Art: Man kann mit tausenden von Spielern weltweit dasselbe Spiel erleben! Achtung! Sie dauern länger und bestimmen den Alltag, weil man dabei sein muss, wenn sich alle treffen. Und: Es kann teuer werden, wenn Sie keine Flatrate für den Internetzugang haben oder mehrere kostenpflichtige Spiele gleichzeitig gespielt werden (pro Spiel verlangen die Anbieter ca. 10 Euro/mtl.).
  • Second Life ist eine virtuelle Welt im Internet. Alle Benutzerinnen und Benutzer erscheinen durch eine Figur (=Avatar) und gestalten eine Welt mit, die der realen Welt nachempfunden ist und in der die Avatare realitätsnahe Handlungen ausführen: Es gibt Firmen, Schulen, Geschäfte und sogar eigenes Geld. Achtung! Es gibt bei der Registrierung keine Altersüberprüfung! Im Second Life finden sich auch pornographische Angebote, und die Avatare können realitätsnah sexuelle Handlungen vollziehen.

(Quelle: Medienratgeber S. 16/17)

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Wie schaffe ich für mein Kind Verlässlichkeit beim Umgang mit Computerspielen?

  • Vereinbaren Sie klare Regeln und Abmachungen was den Umgang mit Computerspielen betrifft, an die Sie und Ihre Kinder sich halten.
  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind Zeiten, zu denen es am PC spielen darf. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Hausaufgaben und das Lernen nicht vernachlässigt.
  • Reden Sie mit Ihrem Kind über die PC-Spiele für die es sich interessiert und signalisieren Sie ihm, dass es bei Problemen und Fragen zu Ihnen kommen kann.
  • Einigen Sie sich mit Ihrem Kind auf Mediengutscheine, die jeweils einen Wert von einer Viertelstunde haben. Ihr Kind kann sich diese selbst einteilen und lernt so, verantwortungsvoll mit dem Spielen am Computer umzugehen.

(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 12-18)

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Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit Computerspielen umzugehen?

  • Achten Sie bei Computerspielen in jedem Fall auf die Altersfreigaben (USK).
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Erfahrungen beim Spielen. Nehmen Sie Ihr Kind ernst. Zeigen Sie Interesse und versuchen Sie zu verstehen, was Ihr Kind an den PC-Spielen fasziniert.
  • Bieten Sie Ihrem Kind regelmäßig Alternativen und einen Ausgleich zum Spielen am PC.

(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 12-18)

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Daten und Fakten

Laut der KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest

  • haben ungefähr 75% der Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren einen Computer,
  • haben 81% aller 6 bis 13-Jährigen bereits Erfahrungen mit dem Computer gesammelt,
  • besitzen Kinder, die am PC spielen, durchschnittlich 13 Computerspiele,
  • verbringt nur jedes sechste Kind mehr als eine Stunde mit Spielen am PC,
  • sind Simulationsspiele die beliebtesten Computerspiele.

(Quelle: KIM-Studie 2006)

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Wo finde ich weitere Informationen zum Umgang mit Computerspielen?

  • Auf der Internetseite www.schau-hin.info.
  • Im SCHAU HIN! Medienratgeber für Eltern.
  • In den 10 goldenen Regeln für die PC-Nutzung auf der SCHAU HIN! Website.
  • n der Rubrik „Service“ auf der SCHAU HIN! Website finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe.


Medium Handy

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Ab wann sollte mein Kind ein eigenes Handy haben?

  • Eine generelle Faustregel gibt es nicht.
  • Für Eltern ist wichtig: Mit dem Handy sind Kinder immer erreichbar. Das ist praktisch im Alltag und gibt Sicherheit, falls doch einmal etwas sein sollte.
  • Wenn Sie für Ihr Kind ein Handy kaufen, reden Sie mit ihm über die Kosten, die mit der Nutzung eines Handys verbunden sind.
  • Die pädagogische Empfehlung lautet: nicht vor dem neunten Geburtstag!
  • Für jüngere Kinder kann ein „Notfallhandy“ sinnvoll sein, wenn beispielsweise der Schulweg sehr lang ist. Mit speziellen Kinder-Handys können nur vorher festgelegte Rufnummern angerufen werden, Funktionen und Kosten werden so begrenzt.

(Quelle: Medienratgeber S. 29, ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 7)

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Wie schütze ich mich vor der Kostenfalle Handy?

  • Für Kinder jeden Alters ist eine Prepaid-Karte sinnvoll. Nur ein vorher eingezahlter Betrag kann genutzt werden. Den Kindern fällt es so leichter, die Kosten zu überschauen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Kosten von Telefongesprächen, SMS und MMS.
  • Eine weitere Möglichkeit ist ein Mobilfunk-Vertrag mit Teen-Tarif, der meist ein Zusatztarif zum bestehenden Vertrag der Eltern ist. Zwar sind die Kosten für Telefonate und SMS meist höher, aber dafür lassen sich teure Sonderrufnummern sperren.
  • Viele Telekommunikations-Unternehmen bieten zum Festnetzanschluss zusätzliche Mobilfunkkarten an. Damit können Kinder kostenlos vom Handy ins Festnetz telefonieren und auch das Handy der Eltern anrufen.
  • Hinter einer SMS „Hallo, finde dich süß…Schreib zurück!“ oder dem Anruf einer unbekannten Nummer verbergen sich oft teure Premium-SMS-Dienste oder Sonderrufnummern. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es nicht auf solche Nachrichten oder Anrufe antwortet.
  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Sie um Erlaubnis fragt, bevor es Handy-Logos oder Klingeltöne bestellt. Werden über Premium-SMS Logos oder Klingeltöne bestellt, besteht die Gefahr, dass unbemerkt gleichzeitig ein Abo abgeschlossen wird. Das verursacht monatliche oder wöchentliche Kosten.

(Quelle: Medienratgeber S. 33, SH! Website)

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Wie reagiere ich auf die häufige Handynutzung meines Kindes?

Drohen Sie nicht mit einem Handyverbot, da Ihr Kind sonst nicht mehr mit Problemen zu Ihnen kommen wird.
Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind klare Regeln für die Nutzung des Handys.

  • Klären Sie, wer die Handyrechnung bezahlt.
  • Legen Sie ein Limit für die Handykosten fest.
  • Vereinbaren Sie Konsequenzen, wenn eine Handyrechnung das vereinbarte Limit überschreitet.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, was es mit dem Handy tun darf und was nicht. Also beispielsweise sollte es keine Gewaltvideos herunterladen oder bestimmte kostenpflichtige Zusatzdienste in Anspruch nehmen.
  • Denken Sie daran, dass die vereinbarten Regeln für Ihr Kind nachvollziehbar sein müssen und, dass Ihr Kind damit einverstanden sein muss.

(Quelle: Handy-Flyer von www.handysektor.de )

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Wie mache ich das Handy kindersicher?

  • Bitten Sie den Mobilfunkanbieter den Internetzugang des Handys komplett oder Inhalte ab 16 bzw. 18 Jahren zu sperren.
  • Statten Sie Ihr Kind mit einem Telefon ohne Bluetooth-Schnittstelle oder einem Modell mit Jugendschutzsoftware zur Sperrung der Schnittstelle aus.
  • Informieren Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter über Angebote zum Jugendschutz.
  • Denken Sie daran, dass es keine absolute Sicherheit gibt, deshalb reden Sie mit Ihrem Kind über mögliche Gefahren bei der Nutzung eines Handys.

(Quelle: Medienratgeber S. 34)

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Wie verhindere ich, dass mein Kind per Handy belästigt wird?

  • Ihr Kind sollte eigene Daten (auch Fotos) nur an Freunde und vertrauenswürdige Personen weitergeben.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bei MMS oder Dateien von unbekannten Absendern vorsichtig sein muss. Auf solche SMS oder Anrufe sollte Ihr Kind auf keinen Fall antworten und gleichzeitig deren Nummer blockieren.
  • Reden Sie mit Ihrem Kind über das Thema und erklären Sie ihm, dass es sich immer an Sie wenden kann, wenn es Probleme hat.
  • Achten Sie darauf, ob Ihr Kind verstört reagiert, wenn es SMS oder Anrufe bekommt, dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass Ihr Kind belästigt wird.
  • Wenn Sie wissen, dass Ihr Kind belästigt wird, versuchen Sie den Täter zu identifizieren. Kontaktieren Sie die Eltern des Täters oder dessen Schule.
  • Bei gefährlichen Belästigungen oder Drohungen sollten Sie unbedingt die Polizei informieren.

(Quelle: SCHAU HIN! Website)

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Wie reagiere ich, wenn mein Kind Gewaltvideos auf dem Handy hat?

  • Reden Sie mit Ihrem Kind über das Phänomen und reagieren Sie nicht empört, wenn ihr Kind Gewaltvideos auf dem Handy hat.
  • Erklären Sie, warum solche Videos nicht akzeptabel sind, begründen Sie dies mit Argumenten.
  • Vereinbaren Sie, dass sich Ihr Kind nicht an der Verbreitung und dem Konsum solcher Videos beteiligt.
  • Machen Sie Ihrem Kind plausibel, warum Gewaltvideos etwas Schlechtes sind und fordern Sie Ihr Kind freundlich aber bestimmt auf, Gewaltvideos auf dem Handy zu löschen.

(Quelle: Medienratgeber S.32)

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Ist die Verbreitung von Gewaltvideos strafbar?

  • Entsprechend der aktuellen Gesetzeslage ist der Besitz allein nicht strafbar.
  • Die Verbreitung oder das zugänglich machen für Kinder ist für Personen ab 14 Jahren strafbar, wobei für Jugendliche das Jugendstrafrecht gilt.
  • Erwachsenen drohen bis zu einem Jahr Gefängnis oder Geldstrafen.
  • Strafbar sind auf jeden Fall die gefilmte Körperverletzung und das Filmen solcher Gewalttaten.

(Quelle: Medienratgeber S. 32, SH! Website)

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Ist Handystrahlung gefährlich?

  • Die Gesundheitsschädigung durch Handystrahlung ist wissenschaftlich nicht auszuschließen. Hierzu bedarf es längerfristiger Untersuchungen. Dennoch empfiehlt es sich, eine mögliche Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten. Es kann Risiken geben, die heute noch nicht bekannt sind.
  • Es gibt folgende Empfehlungen, um Risiken durch Handystrahlung gering zu halten:
    • nur kurz telefonieren,
    • das Handy nicht am Körper tragen,
    • ein Headset (Kopfhörer mit Mikrofon) benutzen,
    • nur bei gutem Empfang telefonieren,
    • Telefonate möglichst vom Festnetz führen,
    • das Handy erst ans Ohr halten, wenn es beim Anderen klingelt
  • Achten Sie beim Kauf eines Handys auf die vom Hersteller angegebenen SAR-Werte. Diese beziffern die Strahlenenergie und sollten möglichst gering sein. Eine Liste über die SAR-Werte ist über das Internet unter der Adresse www.handywerte.de einsehbar.

(Quelle: Medienratgeber S. 33, ZDF-50 Fragen, 50 Antworten S. 8)

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Was ist eigentlich…?

  • Eine SMS (Short Message Service) ist ein Dienst zur Übertragung von kurzen Textnachrichten (160 Zeichen) von Handy zu Handy.
  • Premium-SMS sind SMS an eine fünfstellige Nummer (z.B. 11111 oder 99999) mit der Dienste bestellt oder bezahlt werden, z.B. Klingeltöne, Spiele oder Flirtlines.
  • Sonderrufnummern sind teure Telefonnummern für bestimmte Dienste wie Auskünfte, Gewinnspiele oder Telefonsex (beginnen z.B. mit 0900 oder 0137).
  • MMS (Multimedia Messaging Service) sind Texte mit bis zu 1000 Zeichen, Bilder oder Videos können per MMS an andere Handys oder auch E-Mail Adressen geschickt werden. Informieren Sie sich über die Kosten für MMS, da diese höher sind als bei SMS.
  • Handyclips sind Kurzfilme, die mit der in modernen Handys integrierten Kamera aufgenommen und verschickt werden.
  • Bluetooth ist eine Schnittstelle zur kabellosen und kostenlosen Datenübertragung per Funk. Über kurze Entfernungen von zehn bis maximal 100 Metern können so Bilder oder Videos zwischen zwei Handys oder zwischen Handy und Computer gesendet werden.
  • WAP (Wireless Application Protocol) bezeichnet eine Sammlung von Technologien, die Internetinhalte für Mobiltelefone verfügbar machen. Mit WAP-fähigen Handys kann man sich über das Mobilfunknetz ins Internet einwählen und findet dort für Handys spezielle Services. Informieren Sie sich über zusätzliche Kosten.
  • MP3 bezeichnet eine komprimierte Audiodatei. Das sind Musikdateien, die auf dem Handy gespeichert und abgespielt werden können. Neuere Handys bieten Platz für mehrere hundert Lieder.
  • Unter Handy-TV versteht man Fernsehen auf dem Handy. Handy-TV wird mit einer leichten Verzögerung übertragen. Voraussetzung ist ein UMTS-fähiges Handy (auch andere Standards sind möglich). Auch Kinderserien können mobil geschaut werden.
  • UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist ein Mobilfunkstandard, der der schnellen Datenübertragung von bewegten Bildern dient.
  • Snuff-Videos sind Bilder oder Filme von realen oder nachgestellten brutalen Gewalttaten.
  • Happy Slapping sind Angriffe auf unbekannte Personen oder Mitschüler, die mit dem Handy gefilmt und über Handy und Internet weiterverbreitet werden.

(Quelle: Medienratgeber S. 30/31, 33)

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Wie schaffe ich für mein Kind Verlässlichkeit beim Umgang mit dem Handy?

  • Vereinbaren Sie klare Regeln und Abmachungen was den Umgang mit dem Handy betrifft, an die Sie und Ihr Kind sich halten.
  • Kaufen Sie Ihrem Kind ein Prepaid-Handy oder vereinbaren Sie eine feste Summe, die Ihr Kind für das Handy zur Verfügung hat.
  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind einen angemessenen Rahmen, was die Nutzung des Handys betrifft. Telefonate mit Freunden können Kinder auch vom Festnetzanschluss zu Hause führen.

(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 28-34)

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Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, verantwortungsvoll mit dem Handy umzugehen?

  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Kosten, die bei der Nutzung eines Handys und kostenpflichtigen Diensten anfallen können.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es keine SMS oder Anrufe von unbekannten Absendern beantworten soll.
  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es die eigene Telefonnummer nur Freunden und Verwandten gibt.
  • Reden Sie mit Ihrem Kind über das Thema Gewaltvideos, vermitteln Sie ihm, dass solche Videos häufig reale Gewaltszenen zeigen, bei denen Menschen verletzt wurden. Erklären Sie Ihrem Kind auch die möglichen strafrechtlichen Folgen, die mit Gewaltvideos (das Filmen von gewalttätigen Übergriffen) und dessen Verbreitung verknüpft sind.

(Quelle: Zusammenfassung Medienratgeber S. 28-34)

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Daten und Fakten

Laut der KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest

  • haben knapp die Hälfte aller Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren bereits ein eigenes Handy,
  • haben 38% der jungen Handy-Besitzer schon einmal kostenintensive Klingeltöne oder Logos bestellt,
  • hat fast jedes zehnte Kind mit einem eigenen Handy bereits „seltsame oder unangenehme“ SMS geschickt bekommen, Mädchen häufiger als Jungen.

(Quelle: KIM-Studie 2006)

Kategorie: Medium Handy
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Wo finde ich weitere Informationen zum Umgang mit dem Handy?

  • Auf der Internetseite www.schau-hin.info.
  • Im SCHAU HIN! Medienratgeber für Eltern.
  • In den 10 goldenen Regeln für das Handy auf der SCHAU HIN! Website.
  • In der Rubrik „Service“ auf der SCHAU HIN! Website finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe.
Kategorie: Medium Handy

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