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SCHAU HIN! gibt Sicherheitsregeln für Kinder

Zum Europäischen Datenschutztag macht SCHAU HIN! noch einmal besonders auf das Thema „Persönliche Daten im Netz“ aufmerksam. Gerade Kinder geben häufig unbedacht viele Infos über sich im Netz bekannt, ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Eltern sollten gemeinsam mit den Kindern einige Sicherheitsregeln aufstellen.

 

28.01.2010

Der Europäische Datenschutztag wird auf Initiative des Europarates jährlich am 28. Januar begangen. Mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen sollen die Bürgerinnen und Bürger auf das Thema Datenschutz aufmerksam gemacht und für Risiken sensibilisiert werden, die mit der Verarbeitung persönlicher Daten verbunden sind.

Auch die Initiative SCHAU HIN! rät Eltern, beim Thema Datenschutz besonders aufmerksam zu sein und mit ihren Kindern darüber zu sprechen. Vielfach geben Kinder in sozialen Netzwerken, Chats oder Instant Messengern unbedacht persönliche Informationen preis. Aus diesem Grund ist es wichtig, gemeinsam mit den Kindern Sicherheitsregeln für den Umgang mit Daten im Netz zu vereinbaren.

SCHAU HIN! hat fünf Regeln zusammengestellt, die Eltern ihren Kindern an die Hand geben können:

  1. Pass auf! Gib niemals persönliche Daten preis

    Persönliche Daten wie Handy- oder Telefonnummern, Anschrift oder E-Mailadresse sind für Fremde aus dem Internet tabu. Das gilt auch für dein Passwort. Verrate es niemanden außer deinen Eltern.
  2. Mach`s richtig! Zeige nicht zu viel von dir

    Auch wenn dich Anbieter dazu auffordern, stelle niemals Fotos ein, die dich eindeutig zu erkennen geben. Frage dich, ob du wirklich willst, dass die ganze Welt für immer deine eingestellten Bilder sehen kann.
  3. Sei misstrauisch! Personen, die du im Internet triffst, sind nicht immer die, für die sie sich ausgeben

    Nicht alle sagen im Internet die Wahrheit. Manche Nutzer stellen zum Beispiel falsche Fotos von sich ins Netz. Deshalb solltest du auch niemals eine Internetbekanntschaft im echten Leben treffen – es sei denn in Begleitung deiner Eltern oder eines Erwachsenen.
  4. Klick weg! Brich Unterhaltungen ab, die unangenehm werden

    Antworte niemals auf beleidigende Äußerungen. Nutze die Funktion „Melden und ignorieren“. Sprich mit deinen Eltern, wenn dich jemand gezielt beleidigt. Kommt das wiederholt vor, bewahre beleidigende Texte und Fotos als Beweismaterial auf.
  5. Denk dran! Geheimnisse erzählt man nur echten Freunden

    Alles, was du online stellst, ist öffentlich. E-Mails und Instant Messenger-Nachrichten sind nach dem Versenden unkontrollierbar. Überlege deshalb genau, was du wem erzählst. Außerhalb des Internets vertraust du schließlich auch nur deinen besten Freunden und nicht dem ganzen Schulhof Geheimnisse an.

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