So entdecken Kinder sicher die spannende Welt der Tablet-PCs
Immer mehr Erwachsene haben bereits einen und auch Kinder entdecken ihn gerade für sich: den Tablet-PC. Der Name „Tablet-PC“ kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt „Schreibtafel-PC“. Ein Tablet-PC ist ein tragbarer Computer ohne Tastatur, den man ganz einfach durch Berührung des Bildschirms bedienen kann. Das iPad und andere Tablet-PCs wie das Samsung Galaxy Tab sind nicht ohne Grund stärkste Konkurrenz für portable Spielekonsolen. Denn hier lassen sich unendlich viele Games, Bücher, Musik und Filme beliebig und kinderleicht herunterladen. Das geht zum Beispiel über den AppStore, ein Verkaufsportal, über das kleine, zumeist kostenpflichtige Erweiterungsprogramme (Apps) heruntergeladen werden können oder iTunes, ein Apple-Programm zum Abspielen, Organisieren und Kaufen von Musik, Hörbüchern, Filmen und Onlinespielen.
Manche Eltern unterschätzen den Funktionsreichtum solcher Geräte und glauben, sie seien kindersicher, weil sich beispielsweise am iPad diverse Websites mit interaktiven und multimedialen Inhalten nicht abspielen lassen.
Doch Eltern sollten bei Tablet-PCs die verfügbaren Sicherheitseinstellungen nutzen. Ansonsten kann es leicht passieren, dass unerwünschte kostenpflichtige Applikationen, nicht kindgerechte Videos oder andere Dinge konsumiert angesehen werden, ohne dass Sie als Eltern etwas davon merken. Achtung: Sicherheitseinstellungen allein sind kein ausreichender Kinderschutz. Eltern sollten ihre Kinder auch über die Gefahren aufklären und ihnen verdeutlichen, was sie beachten sollten. Es macht Spaß, mit Kindern gemeinsam die Welt der Tablet-PCs zu entdecken. Eltern sollten dabei sein, wenn ihr Kind die ersten Schritte tut.
SCHAU HIN! gibt Ihnen nun eine kleine Einweisung, wie Sie mit nur wenigen Handbewegungen Ihr iPad und Samsung Galaxy Tab sicherer machen können.
- Samsung Galaxy Tab Sicherheitseinstellungen
- Apple iPad Sicherheitseinstellungen
- SCHAU HIN! Gewinnspiel
Samsung Galaxy Tab
Die Bilder können vergrößert werden. Klicken Sie dazu einfach auf das jeweilige Bild.
Schritt 1:
Der erste Schritt in Richtung kindersicheres Galaxy Tab ist ein Passwort. So entscheiden Sie, wann und ob Ihr Kind das Gerät nutzen darf. Gehen Sie deshalb zunächst auf den Startbildschirm und klicken Sie auf „Menü“.
Schritt 2:
Wählen Sie die Funktion „Einstellungen“ aus. Hier verbergen sich die meisten Sicherheitsoptionen. Kurz darauf erscheint eine Liste mit verschiedenen Einstellungsoptionen.
Schritt 5:
Jetzt haben Sie die freie Wahl: Möchten Sie einen PIN, ein Passwort oder ein Muster als Sperre einrichten? Klicken Sie einfach die gewünschte Option an.
Schritt 6:
Dann können Sie Ihr persönliches Passwort eingeben. (Hier sehen Sie die Oberfläche für ein Passwort). Durch Wiederholung der Eingabe bestätigen Sie den Code.
Schritt 7:
Im Gegensatz zum iPad kann das Galaxy Tab Flash-Seiten öffnen und macht damit auch den Weg zu vielen nicht kindgerechten Inhalten im Netz frei.
Wer nicht möchte, dass sein Kind Zugang zu Internet, Apps, Mailkonto und Co. hat und vielleicht kostenpflichtige Zusatzdienste erwirbt, der sollte auf Nummer sicher gehen.
Eine einfache Möglichkeit, alle interaktiven Funktionen auf einmal zu sperren, ist, den „Flugmodus“ zu aktivieren. Gehen Sie hierfür einfach wieder über die Funktion „Menü“ und „Einstellungen“ auf den Punkt „Drahtlos und Netzwerke“.
Schritt 8:
Jetzt müssen Sie nur noch den „Offline-Modus“ aktivieren. Wenn dieser eingeschaltet ist, erscheint ein grünes Häkchen im Kästchen ...
... und auf dem Startbildschirm ein kleines Flugzeug-Icon unten rechts neben dem Batterie-Ladestatus.
Schritt 9:
Gerade bei älteren Kindern, bietet es sich an, nur gewisse Funktionen zu sperren, andere hingegen freizugeben. Über die Option „Perfect App“ haben Sie die Möglichkeit, Dienste individuell zu blockieren.
Schritt 10:
Wählen Sie hierfür die Option „alle“ aus, um die Applikationen manuell frei zu schalten oder zu blockieren. Im letzteren Fall muss die Funktion durch ein Passwort bei jedem Aufrufen von Ihnen freigegeben werden.
Schritt 11:
Durch Antippen können Sie die Funktionen sofort sperren. Dann leuchtet das kleine Schloss auf der rechten Seite gelb auf. Entscheiden Sie ganz in Ruhe, ob Ihr Kind Zugriff auf Dateien, das E-Mailkonto oder das Internet haben soll.
Schritt 12:
Bluetooth ist ein Standard für die kontaktlose Datenübertragung zwischen zwei bis zu 10 m von einander entfernten Geräten. Damit kein Fremder Zugriff auf das eigene Gerät hat, sollten Sie Bluetooth sperren und nur dann wieder aktivieren, wenn Sie es tatsächlich benötigen. Gehen Sie hierfür wieder über den Menüpunkt „Einstellungen“ auf „Drahtlos und Netzwerke“ und wählen dann die Funktion „Bluetooth“ aus, um den Austausch mit anderen Geräten zu verbieten.
Ein Rat zu guter Letzt:
Ihren Samsung Galaxy Tab können Sie auch ohne die Angabe Ihrer Kreditkartennummer in Betrieb nehmen. Dazu müssen Sie bei der Kreditkartenauswahl einfach das entsprechende Häkchen setzen. Dies sollten Sie in Anspruch nehmen, da Ihr Kind sonst ganz einfach kostenpflichtige Spiele, Filme oder auch Produkte im Netz herunterladen kann.
Weitere Informationen zum Thema iPad und Co. gibt es in Kürze bei www.schau-hin.info
Und so funktioniert’s – Sicherheit beim iPad:
Schritt 1:
Gehen Sie auf „Einstellungen“.
Schritt 2:
Wählen Sie die Funktion „Allgemein“ aus. Auf der rechten Seite erscheint dann eine Liste mit verschiedenen Einstellungsoptionen.
Schritt 3:
Klicken Sie auf „Einschränkungen“. Sollten Sie für Ihr iPad eine Code-Sperre eingerichtet haben, erscheint diese jetzt.
Schritt 4:
Geben Sie Ihren persönlichen Sicherheits-Code ein.
Schritt 5:
Jetzt haben Sie die freie Auswahl. Wenn Sie nicht möchten, dass ihr Kind im Internet surfen darf, dann klicken Sie auf „Safari“, um diese Funktion zu sperren. Soll Ihr Kind keine Apps installieren können? Dann deaktivieren Sie einfach den Punkt „App-Installation“.
Sie möchten generell nicht, dass Ihr Kind online geht, Mails abruft oder andere mobile Dienste nutzt? Eine einfache Möglichkeit, alle interaktiven Funktionen auf einmal zu sperren, ist, den „Flugmodus“ zu aktivieren.
Schritt 6:
Eine praktische Einschränkungsfunktion gibt es für „Filme“, „Sendungen“ und „Apps“ (kleine Erweiterungsprogramme). Hier können Sie die Altersgrenze beliebig festlegen. So können Ihre Kinder beispielsweise nur noch Sendungen anschauen, die auch für ihr Alter geeignet sind. Achtung: die Alterskennzeichnungen sind Empfehlungen der Hersteller und keine pädagogischen Empfehlungen für altersgerechte Filme und auch nicht als Qualitätssiegel zu verstehen.
Schritt 7:
Über die Option „Musik & Podcasts“ können Sie nicht jugendfreie Inhalte und Lieder sperren lassen. Die Kennzeichnung eines Albums als nicht jugendfrei erfolgt auf freiwilliger Basis von Seiten der Musikindustrie. Eltern sollten beachten, dass diese Kennzeichnung nicht als medienpädagogische Empfehlung verstanden werden sollte.
Schritt 8:
Und auch die sogenannten „In-Apps", das sind Erweiterungsprogramme, die von einem anderen Hersteller im Apple- Portal zum kostenpflichtigen Download angeboten werden, können über diese Einstellung gesperrt werden.
Ein Rat zu guter Letzt:
Bei der Inbetriebnahme Ihres iPads haben Sie die Möglichkeit, auch ohne die Angabe Ihrer Kreditkartennummer eine Apple-ID zu erhalten. Dazu müssen Sie bei der Kreditkartenauswahl einfach das entsprechende Häkchen setzen. Dies sollten Sie in Anspruch nehmen, da Ihr Kind sonst ganz einfach kostenpflichtige Spiele, Filme oder auch Produkte im Netz herunterladen kann.
Weitere Infos zum Thema iPad und Co. gibt es in Kürze bei www.schau-hin.info


















